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Unternehmenskultur und Personalentwicklung bei Porsche

Autor: Johannes Büttner

Ein Gastvortrag von Elke Lücke, Leiterin Personalentwicklung und Talentstrategie bei Porsche, bildete den Auftakt zum diesjährigen Geislinger Automobilsommer. Bis zum Ende der Woche erwartet das Institut für Automobilwirtschaft rund 15.000 Besucher.

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Elke Lücke, Leiterin Personalentwicklung bei Porsche, gab zusammen mit IFA-Chef Prof. Dr. Stefan Reindl den Startschuss zum Automobilsommer.
Elke Lücke, Leiterin Personalentwicklung bei Porsche, gab zusammen mit IFA-Chef Prof. Dr. Stefan Reindl den Startschuss zum Automobilsommer.
(Bild: IFA)

Seit dem 11. Juni steht Geislingen für eine Woche wieder ganz im Zeichen des Automobils. Prof. Dr. Stefan Reindl, Leiter des dortigen Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU), eröffnete den achten Automobilsommer Geislingen. Insgesamt stehen zehn Einzelveranstaltungen rund um Trends und Innovationen in der Automobilwirtschaft auf dem Programm. Das IFA rechnet nach eigenen Angaben mit rund 15.000 Gästen an den sieben Veranstaltungstagen.

Den programmatischen Auftakt bildete ein Gastvortrag der Leiterin für Personalentwicklung und Talentstrategie bei Porsche, Elke Lücke. Vor rund 200 Studierenden stellte die Managerin die Unternehmenskultur des Sportwagenbauers und die damit verbundene Personalentwicklungsstrategie vor. Nach einer Diskussion im Plenum standen Vertreter des Personalmanagements von Porsche den Studierenden auch noch für individuelle Fragen zur Verfügung.

„Erfolg ist oft der größte Feind erfolgreicher Unternehmen“ – dieses Zitat, das unter anderem dem früheren Bosch-Chef Franz Fehrenbach zugeschrieben wird, stellte Elke Lücke an den Beginn ihres Vortrags. Deswegen sei es wichtig, dass die Porsche-Mitarbeiter ihr Unternehmen mit seinem spezifischen Produkt- und Leistungsprogramm stets hinterfragen, um es letztlich ständig neu zu erfinden. „Dazu müssen wir unsere Mitarbeiter nicht nur auf die Marken- und Produktstrategie einschwören, wir müssen vielmehr aus einer unternehmenskulturell gefestigten Haltung heraus Zukunftsthemen wie die Digitalisierung und innovative Mobilitätslösungen angehen“, so die Personalchefin weiter.

Dieser kulturelle Ansatz sei mit Leben zu füllen, beispielsweise innerhalb der Unternehmensprozesse sowie durch Verhaltenskodizes der Führungskräfte. Nur so gelinge es, die Unternehmenskultur als „Beschleuniger“ und nicht als „Hindernis“ im notwendigen Transformationsprozess zu nutzen. „Eine starke Unternehmenskultur ist der Erfolgsfaktor für die zukunftsweisende Ausrichtung von Porsche“, ist Lücke überzeugt.

Innerhalb der Personalentwicklung betonte Lücke die Bedeutung des Talentmanagements. Viel Lob erfuhr hierbei das Kooperationsprojekt Porsche Automotive Campus, das der Autobauer gemeinsam mit der HfWU betreibt: „Wir haben die Geislinger Hochschule bewusst als strategischen Partner unserer Personalstrategie ausgewählt, sie ist eine unserer Talentschmieden“, so Lücke.

Das vollständige Programm des Automobilsommers finden Sie unter www.automobilsommer-geislingen.de.

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 Johannes Büttner

Johannes Büttner

Redakteur Ausbildungsmedien