Das Autohaus Wagner in Haiming (Landkreis Altötting) ist Gewinnerbetrieb beim Deutschen Werkstattpreis: Christoph Wagner und sein Team liefern Service auf höchstem Niveau zum fairen Preis – mit Vier-Augen-Endkontrolle, BMW-OE-Diagnose und topmoderner Ausstattung. Selbst die Polizei vertraut ihre Flotte dem Autohaus Wagner an – ein Qualitätsbeweis, der auch Privatkunden überzeugt.
Seit über zehn Jahren lässt der Landkreis Altötting seine komplette Polizeiflotte von 140 Fahrzeugen bei Wagner warten – die beste Referenz für Qualität, die auch Privatkunden überzeugt.
(Bild: Schreiner – VCG)
Regelmäßig bekommt das Autohaus Wagner wegen Problemen Besuch von der Polizei. Nicht, weil die freie Werkstatt aus dem bayrischen Haiming nahe der Grenze zu Österreich etwas falsch gemacht hat – sondern weil die freie Werkstatt offensichtlich einiges richtig macht. Denn die Beamten kommen nicht als Ermittler, sondern als Kunden, die ihre Dienstfahrzeuge zur Reparatur oder zum Service geben. Seit über zehn Jahren vertraut der Landkreis Altötting seine komplette Fahrzeugflotte dem Betrieb an. 140 Einsatzwagen von der Kripo bis zur Autobahnpolizei kommen regelmäßig.
Eine Referenz, die für sich spricht. „Das ist nicht nur ein guter Umsatz“, erklärt Geschäftsführer Christoph Wagner, „sondern auch die beste Werbung, die man haben kann.“ Denn welcher Privatkunde zweifelt schon an einer Werkstatt, der die Polizei ihre Dienstfahrzeuge anvertraut? „Viele Kunden denken sich: Wenn hier die Polizeifahrzeuge repariert werden, kann ich auch mein Auto hinbringen“, hat Wagner beobachtet. Dieser psychologische Effekt bringt aber auch nur etwas, wenn man die damit verbundene Erwartungshaltung erfüllt.
Und das tut man bei Wagner. „Es geht eigentlich kein Fahrzeug raus, das nicht nach dem Vier-Augen-Prinzip gecheckt wurde“, beschreibt Wagner den Qualitätsanspruch. Oftmals ist es er selbst oder sein Werkstattmeister und es gibt einen klar definierten Prozess für die Endkontrolle.
In der Werkstatt selbst arbeiten acht Fachkräfte auf zehn Hebebühnen mit einem modernen und zeitgemäßen Equipment, in das stetig investiert wird. „Wir schauen immer, dass wir das aktuelle Werkzeug kaufen oder leihen, je nachdem, was besser ist“, erklärt Wagner seine Investitionsstrategie. Zur Ausstattung gehören neben einem aktuellen Kalibrier- und Achsmesstand auch ein Getrieböl-Spülgerät, eine E-Auto-Ladestation, ein neuer Abgastester oder ein digitales Scheinwerfereinstellgerät. Aber auch in die Weiterbildung seines Teams investiert der Betrieb kontinuierlich: Jeder Mitarbeiter nimmt durchschnittlich zwei Tage pro Jahr an Schulungen teil – bei Großhändlern, der Innung, Teileherstellern und Fahrzeugherstellern. So ist nicht nur die Werkstattausrüstung, sondern auch das Know-how des Teams auf der Höhe der Zeit.
Digitalisierung mit Augenmaß
Bei aller Moderne – Wagner schwört bei der Werkstattplanung auf sein handgeschriebenes Planungsbuch. „Ich liebe das analoge Buch“, gesteht er. Jeden Abend verteilt er persönlich die Aufträge, justiert tagsüber stündlich nach. „Ich bin eigentlich den ganzen Tag unterwegs und schaue, dass alles läuft.“ Der nächste Entwicklungsschritt ist bereits geplant und wird gerade ausgelotet: „Die nächste Überlegung ist, dass jeder Arbeitsplatz einen eigenen Laptop bekommt, über die er Zeiten erfassen und Teile bestellen kann“, erklärt Wagner. Aktuell arbeitet der Betrieb mit einer Mischung aus digitaler Zeiterfassung und analogen Auftragsmappen. Wagner erhofft sich dadurch, die Produktivität und Effizienz weiter steigern zu können. Denn die Laufwege auf dem Gelände sind teilweise lang, die Auftragserfassung stellenweise umständlich und die Teilebestellung mittlerweile sehr aufwendig. „Gerade dafür geht wirklich viel Arbeitszeit drauf“, sagt er.
Service wie beim Vertragspartner – nur günstiger
Auch im Service will sich der Betrieb weiterentwickeln und sich mit Mercedes-Benz auf eine zweite Marke spezialisieren, erzählt Wagner. Mit BMW hat er bereits einen Markenschwerpunkt gesetzt – mehr als die Hälfte der Fahrzeuge in der Werkstatt kommt von dem bayrischen Fabrikat. „Wir haben die Anbindung an das BMW-Netz, haben die OE-Diagnose – quasi das gleiche, was der Händler vor Ort hat“, betont er selbstbewusst. Das Ergebnis: Herstellerkompetenz ohne Herstellerzwang und dazu günstiger. „Wir machen das, was wir gut können, aber wir packen nicht alles an“, beschreibt Wagner seine realistische Einschätzung.
Der BMW-Fokus ist eng mit der persönlichen Historie von Wagner verbunden. „Ich komme aus der BMW-Schiene“, erzählt er. „Habe bei BMW gelernt, war dann in Österreich beim BMW-Händler.“ 2010 ist er in den väterlichen Betrieb eingestiegen, habe nach zwei Jahren seinen Meister gemacht, ehe er zum 1. Januar 2025 den 1988 vom Vater gegründeten Betrieb, der mittlerweile 23 Menschen beschäftigt, vollständig übernommen hat.
Neben dem klassischen Kfz-Service bietet Wagner ein breites Spektrum: von Smart Repair über Klimaservice bis hin zur Karosserieinstandsetzung. Auch Wohnmobile sind willkommen – dank entsprechender Hebetechnik und Hallenhöhe. „Viele Händler können die großen Wohnmobile nicht mehr anheben – das spielt uns natürlich in die Karten.“ Ebenso wie die Möglichkeit, Räder einzulagern. Und das trotz der Tatsache, dass auf dem Land doch noch jeder irgendwo eine eigene Garage hätte. 465 Radsätze lagern aktuell in den Regalen, zehn Prozent mehr als 2023. Bei 25 Euro für Pkw und 30 Euro für größere Fahrzeuge ist die Einlagerung für beide Seiten attraktiv.
Stand: 08.12.2025
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Aus diesem wachsenden Bedürfnis hat Wagner wie viele andere Betriebe saisonale Reifenwechseltage etabliert. Dann arbeiten vier Mechaniker an zwei Hebebühnen Hand in Hand, wechseln die Pneus und checken das Fahrzeug bei der Gelegenheit gleich durch. So wird aus einem simplen Radwechsel ein Rundum-Check, der beiden Seiten nützt. Das dauert in der Regel rund 20 Minuten. Auch im Fahrzeughandel ist Wagner aktiv: 60 bis 80 Einheiten verkauft er jährlich, meist EU-Neuwagen und Gebrauchtwagen auf Bestellung. „Etwa die Hälfte bleibt bei uns für den Service“, schätzt er die Bindungsquote.
Mundpropaganda als Erfolgsrezept
Diese Vielseitigkeit, gepaart mit persönlicher Betreuung, zahlt sich aus. Bei jedem Neukunden fragt Wagner nach: „Wie sind Sie zu uns gekommen?“ Die Antwort ist fast immer dieselbe: „90 Prozent sagen Mundpropaganda“, berichtet er zufrieden. In einer 2.500-Einwohner-Gemeinde kennt eben jeder jeden – und gute Nachrichten sprechen sich schnell herum. „Wir legen viel Wert darauf, dass die Kunden uns persönlich kennen.“ Diese persönliche Note ist für ihn entscheidend.
Zur Kundenbindung gehört auch soziales Engagement: Inhaber einer Ehrenamtskarte bekommen fünf Prozent Rabatt auf Service und Verschleißteile. „Alle ehrenamtlich Tätigen, die sich in einem Verein engagieren“, erklärt Wagner das System. Eine eigene Kundenkarte ist bereits in Planung. Dass Wagner auf dieses bewährte Marketing setzt, zeigt sich auch bei der Personalgewinnung. Während andere Betriebe über Fachkräftemangel klagen, kann er entspannt bleiben: Alle zwei Jahre stellt er einen Azubi ein, die meisten bleiben nach der Ausbildung. „Bis auf zwei haben alle bei uns gelernt“, sagt er stolz.
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