VW Transporter Vielfältige Konfigurationen und Einbauten für spezielle Bedürfnisse

Von sp-x 3 min Lesedauer

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VW zeigt auf der IAA Transportation mit der siebten Generation der Transporter-Baureihe, wie ein Handwerker-Bus der 2020er Jahre aussehen soll. Dazu zählt auch ein vielfältiges Angebot an Antriebsarten.

VW zeigt auf der Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation (bis 22. September) in Hannover die siebte Generation des Transporters.(Bild:  Wehner – VCG)
VW zeigt auf der Nutzfahrzeugmesse IAA Transportation (bis 22. September) in Hannover die siebte Generation des Transporters.
(Bild: Wehner – VCG)

VW nutzt die Bühne der IAA Transportation (bis 22. September), um in Hannover als Weltpremiere die siebte Generation des Transporters vorzustellen. Der gemeinsam mit dem Ford Transit entwickelte und vornehmlich auf dessen Technik aufbauende Handwerker-Bus kommt allerdings erst im ersten Quartal des nächsten Jahres zu den Händlern. Den Transporter wird es wieder mit zahlreichen Branchenlösungen der Aufbauhersteller geben.

Zur Verfügung stehen Diesel-, Plug-in- und auch reine Elektroantriebe, es gibt die mit neun Sitzplätzen ausgerüstete Caravelle als Personentransporter, den puren Kastenwagen, die Pritsche und auch den immer mit Allrad und leichter Outdoor-Optik versehenen sechssitzigen Panamericana. Zudem wird es eine Variante mit langem Radstand geben, die dann eine Gesamtlänge von 5,45 Meter und ein Ladevolumen von 9 Kubikmetern generiert. Die Normalversion misst in der Länge 5,05 Meter und packt bis zu 5,8 Kubikmeter in den Laderaum. Die Nutzlast erreicht bis zu 1,33 Tonnen, die Anhängelast beträgt bis zu 2,8 Tonnen.

Auf der IAA Transportation stellte VW das neue Columbus-Regalsystem vor, das zusammen mit dem Spezialanbieter Sortimo entwickelt wurde. Die Grundträger des Systems können direkt ab Werk über Volkswagen Nutzfahrzeuge bestellt werden. Die individuelle Bestückung des an beiden Seitenwänden installierbaren Regals werden von den Kunden individuell bei Sortimo geordert. Diese Module werden ohne aufwendige Montage einfach eingeklickt. Im kommenden Jahr werden auch der Caddy, der ID. Buzz Cargo und der Crafter das Regalsystem erhalten.

Bei so vielen Wahlmöglichkeiten könnte man schon mal den Überblick verlieren. Denn bei Volkswagen Nutzfahrzeuge heißt das Motto beim Transporter nicht mehr wie früher „Einer für Alle“, sondern – wie Vertriebs- und Marketingvorstand Lars Krause bei der Vorstellung erläuterte – „Für jeden der Richtige“.

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Ab 43.800 Euro

Optisch ist der Transporter gelungen – kommt robust und modern rüber. Mit seiner kurzen Motorhaube wirkt er bullig, kann aber seine Verwandtschaft mit dem Transit auch nicht leugnen. Im hochwertig wirkenden und auf den ersten Blick gut verarbeiteten Innenraum dominiert der hoch angesetzte, 13 Zoll große Bildschirm in der Mitte, durchs Lenkrad blickt der Fahrer zudem auf ein 12-Zoll-Display. Wer das Automatikgetriebe ordert, schaltet über den Lenkstockhebel rechts vom Volant. Dadurch gibt es unterhalb des Bildschirms Platz für zwei Becherhalter, zudem kann man aus der zweiten Reihe zwischen den Sitzen nach vorne gehen.

Volkswagen war es wichtig, Fahrern den Umstieg vom T6.1 auf die neue Generation trotz der Änderungen so leicht wie möglich zu machen. Lars Krause verspricht, dass sich ein T6-Fahrer „in weniger als drei Minuten“ an das neue Cockpit gewöhnen wird. Vor der Gewöhnung steht allerdings der Kauf. Der neue Transporter kostet mindestens 43.800 Euro, die Langversion immer 2.000 Euro zusätzlich. Für die Taxi-Version werden mindestens 48.400 Euro fällig, der Pritschenwagen mit Doppelkabine kommt auf rund 46.600 Euro. Vor allem die Plug-in (171 kW/232 PS) und E-Motorisierungen (100 kW/136 PS, 160 kW/218 PS und 210 kW/286 PS, jeweils mit 64 kWh großer Batterie) treiben den Preis nochmals deutlich nach oben, ebenso der optionale Allradantrieb. Bei den Dieseln reicht das Leistungsspektrum von 81 kW/110 PS bis 125 kW/170 PS.

Weltweit liegen laut Vorstandschef Carsten Intra weltweit 10.000 Vorbestellungen für den Transporter vor. Das Vertrauen in den neuen Bus ist also recht groß, keine Selbstverständlichkeit nach den vielen kleineren und größeren Technik-Problemen im VW-Konzern. Aber man kann ja aus Fehlern lernen. Beispiel: In der Mitte des Cockpits findet sich wieder der gute alte Drehknopf als Lautstärkeregler.

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