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Volkswagen Aftersales: Aufträge um zwei Drittel eingebrochen

| Autor: Christoph Seyerlein

Die Corona-Krise belastet nicht nur den Fahrzeugvertrieb. Auch im Aftersales-Geschäft fehlen aktuell die Aufträge. Der Volkswagen-Konzern hat nun einen Einblick gewährt, wie schwer die Situation Hersteller und Servicepartner trifft.

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Mehr als 95 Prozent der Volkswagen-Servicepartner in Deutschland haben weiter geöffnet.
Mehr als 95 Prozent der Volkswagen-Servicepartner in Deutschland haben weiter geöffnet.
(Bild: Jan Rosenow)

Trotz der Corona-Krise haben mehr als 95 Prozent der rund 3.500 Volkswagen-Servicepartner in Deutschland geöffnet. Das teilte der Hersteller am Mittwoch mit. Weltweit seien rund 60 Prozent der etwa 25.000 Servicestationen weiter aktiv.

Allerdings bekommen Hersteller und Partner die Krise zu spüren. Im Originalteile Center (OTC) von Volkswagen in Kassel liege das Auftragsniveau derzeit nur bei rund einem Drittel des normalen Umfangs, hieß es vonseiten des Autobauers.

Sowohl in Kassel als auch in den Servicebetrieben stünde der Schutz von Mitarbeitern und Kunden an erster Stelle. In Kassel achtet Volkswagen auf die Einhaltung der Abstände zwischen den Beschäftigten. Zudem hat der Hersteller die Zahl der vor Ort tätigen Mitarbeiter in der Logistik um rund die Hälfte reduziert. Beschäftigte in administrativen Bereichen arbeiten zudem bis auf wenige Ausnahmen im Homeoffice. Viele Betriebe wiederum bieten Kunden kontaktlose Fahrzeugannahmen und -Übergaben an.

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