Quartalsergebnis Volvo kämpft weiter mit Problemen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Nur gut zwei Prozent Marge fährt Volvo derzeit für seine chinesischen Eigner ein. Der Jahresstart lief nicht gut. Wenigstens gibt es gute Nachrichten von der Elektro-Front.

(Bild:  Volvo)
(Bild: Volvo)

Der von Chinesen kontrollierte schwedische Autobauer Volvo Cars hadert weiter mit einer schwachen Nachfrage. Der Umsatz im ersten Quartal fiel im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 72,6 Milliarden schwedische Kronen (umgerechnet rund 6,7 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch in Göteborg mitteilte. Die Verkäufe an Endkunden sackten um 11 Prozent auf rund 153.000 Fahrzeuge ab. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern rutschte um 17 Prozent auf 1,6 Milliarden Kronen ab. Die entsprechende Marge lag mit 2,2 Prozent noch etwas niedriger als ein Jahr zuvor.

Volvo-Chef Hakan Samuelsson begründete den jüngsten Ergebnisrückgang insbesondere mit den Verkäufen und deren Verkaufspreisen, aber auch mit US-Einfuhrzöllen und Abschreibungen. Unter dem Strich sank der Gewinn von einer Milliarde auf 0,7 Milliarden Kronen.

Als positiven Faktor verwies Samuelsson auf eine starke Verkaufsentwicklung bei den vollelektrischen Autos, die um 12 Prozent anzogen. Der Anteil an den Gesamtverkäufen wuchs auf nahezu ein Viertel – laut Samuelsson der höchste Anteil unter Premiumherstellern. Mit dem neuen Elektro-SUV EX60 stehe der größte Schritt nach vorne aber erst noch bevor, schrieb der Manager. Die Bestellungen überträfen weiter die internen Erwartungen.

Aus dem Betrieb und dem Investitionsbereich flossen im ersten Quartal zehn Milliarden Kronen an Mitteln ab und damit noch einmal deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum. Dafür machte Volvo saisonale Faktoren sowie den Lageraufbau für die anlaufende Produktion des EX60 verantwortlich.

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