VW-Händlerteam gewinnt die Fulda-Challenge

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Eine Woche lang haben sich Profi- und Freizeitsportler sowie Prominente einen arktischen Zehnkampf geliefert. Sieger der Tour sind Sabine Fremerey und Sven Brust.

Firmen zum Thema

So sehen Sieger aus: Sven Brust und Sabine Fremerey.
So sehen Sieger aus: Sven Brust und Sabine Fremerey.
( Foto: Fulda )

Die zehnte Auflage des Extremsport-Events Fulda Challenge im Norden Kanadas haben zwei Sportler gewonnen, die der neue Fulda-Kooperationspartner Volkswagen an den Start geschickt hat. Der Sachse Sven Brust, Juniorchef im Autohaus Pirna und im Jahr 2009 bereits Sieger im Junior Award des »kfz-betrieb«, gewann die Konkurrenz der Männer. Bei den Frauen triumphierte Sabine Fremerey, VW-Händlerin aus dem hessischen Hüttenberg.

Damit gewannen die beiden auch souverän die Teamwertung. „Als ich die Einladung zur Fulda Challenge bekam, konnte ich mir nicht vorstellen, wie anstrengend es tatsächlich ist. Die Teilnahme war ein riesiges Erlebnis. Das werde ich nie vergessen“, berichtet Brust über seine Erfahrungen.

Der Siegerpreis ist dabei für das Land des Goldrausches stilecht gewählt: Beide Athleten bekamen vom Veranstalter neben einem Preisgeld von 2.000 kanadischen Dollar einen echten Goldnugget überreicht.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Ausdauerleistung bei arktischen Temperaturen

Die Jubiläumsausgabe führte das 20-köpfige Teilnehmerfeld über schier endlose schneebedeckte und vereiste Highways bis zum Polarkreis. Unterwegs mussten die Sportler in unterschiedlichsten Wettkämpfen ihre Leistungsfähigkeit beweisen.

Neben Fahrkönnen (Rennen mit VW Tiguan und Motorschlitten), Ausdauer (Halbmarathon und Schneeschuhlauf) sowie Muskelkraft (Car Pulling und Sägecontest) war vor allen Dingen Leidensfähigkeit gefragt. Denn das Thermometer im Yukon zeigte nur selten Werte oberhalb von minus 30 Grad (Bilder).

Schwimmen bei sechs Grad

In der Olympiametropole Vancouver, in der die Athleten den letzten Wettkampftag bestritten, herrschten im Vergleich dazu nahezu frühlingshafte Temperaturen. Doch auch hier wurde die Fulda Challenge ihrem Ruf als Winterabenteuer gerecht. Denn die beiden letzten Events, Schwimmen und Kajak-Rennen, fanden im sechs Grad kalten Wasser statt.

Gerade den Schwimmwettbewerb mussten einige Sportler vorzeitig abrechen, darunter auch die Schauspielerin Andrea Lüdke. „Ich bin eine Prinzessin, ich muss gerettet werden“, meinte sie, nachdem die Wasserschutzpolizei sie sicher ans rettende Ufer gebracht hatte.

Beim Kajak-Rennen erwies sich insbesondere die starke Strömung in der Meeresbucht als große Herausforderung. Martin Tomczyk, der als Vierter das Ziel erreichte, zeigte sich trotzdem begeistert: „Das fordert jeden einzelnen Muskel im Oberkörper. Für mich als Rennfahrer ist das ein perfektes Training. So ein Ding werde ich mir auf jeden Fall selbst anschaffen.“

(ID:333476)