Doppelter Stresstest 2021

Warum der Druck auf die Autobranche anhält

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4. Hersteller investieren in neue Modelle und Produktion: Lange wurde den deutschen Autobauern vorgeworfen, sie hätten viel zu spät mit dem Umdenken begonnen. Inzwischen haben entsprechende E-Modelle und Fertigungsverfahren Priorität in der Investitionsplanung – wenngleich Kritiker meinen, reichweitenstarke Wagen blieben ein Luxusprodukt.

VW greift mit dem ID 3 in der Kompaktklasse an, wo bisher Südkoreaner und Franzosen tonangebend waren. Der Ausbau der Reihe reiner E-Autos um den ID 4, ID 5 und weitere Modelle auch bei Konzerntöchtern soll das elektrische Fahren schrittweise massentauglich machen. Bis 2025 pumpt die Gruppe 73 Milliarden Euro in E-Mobilität und Digitales. Bis 2030 sollen mindestens 70 E- und 60 Hybridmodelle auf dem Markt sein.

Daimler meldete im dritten Quartal 2020 rund 45 000 verkaufte Elektro- und Hybridwagen. Die Stuttgarter kündigten an, mittelfristig „die führende Position“ bei E-Antrieben und Fahrzeug-Software anzustreben. Bisher sind die meisten Modelle im höheren Preissegment angesiedelt.

BMW will ab November 2021 den Luxus-SUV iX verkaufen.Nach dem i3, der als Pionier im Kleinwagensegment galt, wird das Auto neben dem iX3 der dritte vollelektrische BMW – Chef Oliver Zipse sieht „eine neue Ära“. Daneben gibt es bei fast allen Herstellern neue Hybride. Der US-Rivale Tesla prescht derweil mit weiteren, mittlerweile auch preiswerteren E-Modellen vor und baut eine „Gigafactory“ bei Berlin.

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