Weltautomarkt: Europa wird zum zweitgrößten Automarkt

Autor / Redakteur: sp-x / Jakob Schreiner

Europa verdrängt die USA von Platz zwei. Im ersten Halbjahr wurden in Europa insgesamt 8,46 Millionen neue Pkw auf die Straße gebracht. Der Spitzenreiter bleibt allerdings weiter unangefochten.

In den USA stockt die Nachfrage nach klassichen Pkw.
In den USA stockt die Nachfrage nach klassichen Pkw.
(Bild: VW)

Die Pkw-Nachfrage in Europa und China wächst, in den USA hingegen üben die Käufer Zurückhaltung. Nach dem ersten halben Jahr zeigen die großen Automärkte der Welt nach Zahlen des deutschen Herstellerverbandes VDA ein gespaltenes Bild.

Größter Markt war in den ersten sechs Monaten einmal mehr China mit 10,93 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 2,7 Prozent. Rang zwei geht an Europa; in den 28 Ländern der EU sowie den EFTA-Staaten Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island wurden nach einem Wachstum um 4,6 Prozent 8,46 Millionen neue Pkw auf die Straße gebracht.

Die USA rutschten nach einem Minus von 2,2 Prozent und 8,40 Millionen Neuzulassungen auf Rang drei ab. Im gesamten ersten Halbjahr ging dort die Nachfrage nach klassischen Pkw um 12 Prozent zurück, während Pick-ups und SUVs um fünf Prozent zulegten. Mittlerweile liegt ihr Anteil am Gesamtmarkt bei 63 Prozent.

Zu den Gewinnern der ersten Jahreshälfte zählt auch Japan. Nach dem schwachen Vorjahr zeigte die Statistik nun ein Plus von 10 Prozent auf 2,35 Millionen Neuzulassungen. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Nachfrage in Russland, wo mit 718.500 Einheiten 6,9 Prozent mehr Pkw als im Vorjahreszeitraum in den Verkehr gebracht wurden. Zugelegt haben auch die Märkte in Brasilien - plus 4,3 Prozent auf 993.100 Autos – und Indien. Dort gab es einen Zuwachs von 7,8 Prozent auf 1,53 Millionen Einheiten.

(ID:44791116)