Tiemeyer-Gruppe „Wenn sich das Geschäft weiter internationalisiert, tun wir das auch“

Von Wilfried Urbe 5 min Lesedauer

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Mit der Übernahme des größten deutschen Hyundai-Partners stößt die Händler-Familie Tiemeyer in eine neue Markenwelt vor. »kfz-betrieb« hat mit Vorstandschef Heinz-Dieter Tiemeyer über die Gründe gesprochen, über China-Marken und den Einstieg ausländischer Investoren ins deutsche Kfz-Gewerbe.

Die Tiemeyer-Gruppe wächst – aus ihrem Geschäft heraus, aber auch durch Übernahmen wie etwa die der Autohausgruppe Piepenstock oder jene von Deutschlands größtem Hyundai-Partner Automobile Darmas. »kfz-betrieb« sprach mit Unternehmenslenker Heinz-Dieter Tiemeyer über die Gründe für den Vorstoß jenseits der VW-Konzern-Marken in die neue Markenwelt und darüber, ob auch für sein Unternehmen die Internationalisierung eine Rolle spielen könnte.(Bild:  Tiemeyer-Gruppe)
Die Tiemeyer-Gruppe wächst – aus ihrem Geschäft heraus, aber auch durch Übernahmen wie etwa die der Autohausgruppe Piepenstock oder jene von Deutschlands größtem Hyundai-Partner Automobile Darmas. »kfz-betrieb« sprach mit Unternehmenslenker Heinz-Dieter Tiemeyer über die Gründe für den Vorstoß jenseits der VW-Konzern-Marken in die neue Markenwelt und darüber, ob auch für sein Unternehmen die Internationalisierung eine Rolle spielen könnte.
(Bild: Tiemeyer-Gruppe)

Herr Tiemeyer, Ihre Gruppe gehört zu den größten Automobilhandelsunternehmen Deutschlands. Jetzt übernehmen Sie mit Automobile Darmas den größten Hyundai-Händler der Republik. Wie beschreiben Sie die aktuelle Lage Ihres Unternehmens?

Heinz-Dieter Tiemeyer: Wir haben unseren Umsatz innerhalb von zehn Jahren verdreifacht, und wir werden im aktuellen Geschäftsjahr voraussichtlich 13.500 Neuwagen und 22.000 Gebrauchtwagen an unsere Kunden ausliefern. Dabei haben wir bisher immer den Umgang mit schwierigen Marktlagen bewältigt. Es ist bekannt, dass die Hersteller gerne mit großen Automobilgruppen zusammenarbeiten möchten. Somit sind wir auf dem Weg, bei Volkswagen einer der großen Player zu werden. Mit unseren 32 Standorten decken wir mittlerweile einen erheblichen Teil des Ruhrgebiets, des Bergischen Landes und des Sauerlandes, mit etwas mehr als fünf Millionen Menschen, ab.