Wey: Per Direktvertrieb nach Deutschland

Chinesischer SUV-Hersteller will 2021 starten

| Autor: Christoph Seyerlein

Wey will 2021 auch in Deutschland starten. Allerdings nicht mit dem Wey X – der ist nur eine Studie.
Wey will 2021 auch in Deutschland starten. Allerdings nicht mit dem Wey X – der ist nur eine Studie. (Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Jack Wey meidet so gut es geht die Öffentlichkeit. Der Mann, der aus einer 1976 in Baoding gegründeten Werkstatt den größten chinesischen SUV-Hersteller Great Wall Motors geformt hat, gab im Rahmen der IAA nach eigenen Angaben nicht einmal einer Hand voll europäischer Journalisten Interviews. Dennoch versteht es der Multimilliardär mit dem bürgerlichen Namen Wei Jianjun, sich und sein Unternehmen regelmäßig im Gespräch zu halten.

Vor zwei Jahren war Great Wall im Vorfeld der Frankfurter Messe plötzlich groß mit der Ankündigung in den Schlagzeilen aufgetaucht, man wolle Jeep kaufen. Bis heute wurde daraus bekanntlich nichts. Im Gespräch mit »kfz-betrieb« antwortete Wey darauf angesprochen verschmitzt: „Sind Sie sich sicher, dass ich gesagt habe, wir wollen Jeep kaufen?“ Medien würden aus vielen Dingen große Geschichten machen, das meiste seien aber nichts mehr als „Gerüchte“, so der Manager. Derzeit stünden Übernahmen jedenfalls nicht auf der eigenen Agenda.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46132620 / Wirtschaft)

Plus-Fachartikel

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

45.000 Euro netto will das chinesische Start-up Byton für sein Elektro-SUV M-Byte verlangen. Nach dem Start in China Anfang 2020 soll das Auto ein Jahr später auch nach Europa kommen. Byton-Manager Andreas Schaaf erläutert die Pläne des Fabrikats. lesen

Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

Caroobi schaltet sich immer häufiger zwischen freie Werkstatt und Endkunde. Aus Sicht der Berliner geschieht das nur zum Vorteil der Betriebe. Die künftigen Pläne des Start-ups erläutert Geschäftsführer Philipp Grosse Kleimann. lesen