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Wey: Per Direktvertrieb nach Deutschland

Autor: Christoph Seyerlein

Mit Wey bringt sich eine weitere chinesische Marke in Stellung, um den europäischen Markt zu entern. Hinter dem Fabrikat steht mit Great Wall Motors Chinas größter SUV-Hersteller. Über seine konkreten Pläne sprach Firmenchef Jack Wey mit »kfz-betrieb«.

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(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Jack Wey meidet so gut es geht die Öffentlichkeit. Der Mann, der aus einer 1976 in Baoding gegründeten Werkstatt den größten chinesischen SUV-Hersteller Great Wall Motors geformt hat, gab im Rahmen der IAA nach eigenen Angaben nicht einmal einer Hand voll europäischer Journalisten Interviews. Dennoch versteht es der Multimilliardär mit dem bürgerlichen Namen Wei Jianjun, sich und sein Unternehmen regelmäßig im Gespräch zu halten.

Vor zwei Jahren war Great Wall im Vorfeld der Frankfurter Messe plötzlich groß mit der Ankündigung in den Schlagzeilen aufgetaucht, man wolle Jeep kaufen. Bis heute wurde daraus bekanntlich nichts. Im Gespräch mit »kfz-betrieb« antwortete Wey darauf angesprochen verschmitzt: „Sind Sie sich sicher, dass ich gesagt habe, wir wollen Jeep kaufen?“ Medien würden aus vielen Dingen große Geschichten machen, das meiste seien aber nichts mehr als „Gerüchte“, so der Manager. Derzeit stünden Übernahmen jedenfalls nicht auf der eigenen Agenda.

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«