Women‘s Award: Lähmenden Schicksalsschlag überwunden

Susanne Oppel-Burns belegt Platz zwei des Women‘s Award

30.09.2010 | Redakteur: Silvia Lulei

Susanne Oppel-Burns ist seit fünf Jahren Chefin von zwei Automobilunternehmen an fünf Standorten. Fotos: Bayha
Susanne Oppel-Burns ist seit fünf Jahren Chefin von zwei Automobilunternehmen an fünf Standorten. Fotos: Bayha

Wenn Susanne Oppel-Burns ihre Mitarbeiter zu einem Betriebsausflug einlädt, hat das den Charakter eines Großevents: Mitte September machten sich fünf Busse mit über 300 Leuten aus Bayern und Sachsen auf den Weg in die Fränkische Schweiz zum Geocaching. Der Regen machte der Schnitzeljagd per GPS allerdings einen Strich durch die Rechnung. „Macht nix“, sagte die Chefin. „So blieb mehr Zeit, um miteinander zu reden.“

Gelassen, offen für Neues und interessiert am Wohl aller – so kennen die Mitarbeiter des Mercedes-Servicepartners Susanne Oppel-Burns. Die 35-Jährige ist Geschäftsführerin der beiden Unternehmen Autohaus Oppel GmbH und Oppel GmbH an den fünf Standorten Ansbach, Aue, Ellefeld, Heilsbronn und Plauen – und sie sammelt leidenschaftlich Ideen, die zum Wohl der Firma und der Mitarbeiter beitragen.

So bereitet sie gerade ein Konzept in Sachen Gesundheitsmanagement vor. Darin enthalten sind eine Rückenschule und eine Ernährungsberatung. Im letzten Jahr konnten sich alle Mitarbeiter im Autohaus gegen Grippe impfen lassen.

Lohnbausteine ohne Sozialversicherungspflicht

Bis Januar 2011 soll ein Konzept zur Entgeltoptimierung stehen. Demnach will das Unternehmen den Mitarbeitern lohn- und sozialversicherungsfreie Bausteine bezahlen wie beispielsweise einen Kindergartenplatz, die Internetnutzung oder ein Handy. Der Wert des jeweiligen Bausteins wird vom Bruttogehalt abgezogen und zum Nettogehalt addiert. Die Mitarbeiter können sich über die individuellen Leistungsbausteine freuen und zahlen weniger Steuern. Das Autohaus gleicht wiederum die Differenz in Sachen Renten-, Krankheits- und Arbeitslosenversicherung durch eine eigene Versicherung aus.

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