Zu viele Autohauskunden gehen fremd

Redakteur: Wolfgang Michel

Für Michael Hansen schlummert in den Autohäusern in Sachen Schmierstoffe noch Ertragspotenzial. Der Castrol-Geschäftsführer sagt, wie Kfz-Betriebe das Geschäft mit dem Öl ankurbeln können.

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Michael Hansen: "Schmierstoffe laufen in vielen Autohäusern unter dem strategischen Dach des Teilegeschäfts mit. Sie sollten aber eine viel wichtigere Rolle spielen, als nebenbei mitzulaufen."
Michael Hansen: "Schmierstoffe laufen in vielen Autohäusern unter dem strategischen Dach des Teilegeschäfts mit. Sie sollten aber eine viel wichtigere Rolle spielen, als nebenbei mitzulaufen."
(Foto: Castrol)

Redaktion: Welchen Stellenwert hat das Autohaus- und Werkstattgeschäft für eine Marke wie Castrol heute noch?

Michael Hansen: In der Unternehmensstrategie von Castrol ist das Autohaus- und Werkstattgeschäft eine tragende Säule. Speziell die Vertragswerkstätten haben einen sehr hohen Stellenwert für uns. Das wird auch künftig so bleiben.

Warum sind Ihnen gerade die markengebundenen Werkstätten so wichtig?

Grundsätzlich sehen wir uns als Schmierstofflieferant für alle Werkstätten und Kettenbetriebe. Unser Anspruch ist, den kompletten Lebenszyklus eines Autos mit Schmierstoffen abzudecken, und dieser beginnt im Aftersales in den Vertragswerkstätten. Deshalb haben die Markenbetriebe für Castrol höchste Priorität.