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140 km/h zu schnell: Raser will Blitzer anzünden

| Autor: Christoph Seyerlein

Ein Mann wurde vergangenes Wochenende im auf der A 93 in Richtung Rosenheim mit über 200 km/h im Baustellenbereich geblitzt. Anschließend versuchte er den Blitzer zu zerstören, hatte dabei die Rechnung aber ohne die Polizei gemacht.

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Einen solchen teilstationären Blitzer, auch „Enforcement Trailer“ genannt, wollte der Raser zerstören.
Einen solchen teilstationären Blitzer, auch „Enforcement Trailer“ genannt, wollte der Raser zerstören.
(Bild: PoliScan Speed Enforcement Trailer, B 191, bei Dabel / PoliScan Speed Enforcement Trailer, B 191, bei Dabel / Bruschi / CC BY-SA 4.0 / CC BY-SA 4.0)

Ein Mann hat in der Nacht von Freitag auf Samstag (24./25. Mai) versucht, einen teilstationären Blitzer anzuzünden. Zuvor war er an der Messanlage an der A 93 in Richtung Rosenheim mit mehr als 200 km/h vorbei gerast, obwohl dort aufgrund einer Baustelle nur 60 Kilometer pro Stunde erlaubt sind.

Im Anschluss griff der Mann zu drastischen Mitteln, um Bußgeld und Führerscheinentzug zu vermeiden: Er durchbohrte die gepanzerte Außenwand des Blitzer-Anhängers und wollte dann dessen Innenraum mit Benzin befüllen und anzünden.

Dabei hatte der Raser allerdings die Rechnung ohne die Polizei gemacht. Die Blitzer-Anlage wird regelmäßig kontrolliert, so auch in der Nacht von Freitag auf Samstag. Die Beamten erwischten den Mann auf frischer Tat und nahmen ihn fest, noch bevor er das Feuer legen konnte. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf 1.500 Euro, die von der Anlage gemachten Bilder können dennoch alle ausgewertet werden. Den Täter erwartet nun ein Strafverfahren.

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