Studie 40 Prozent der Deutschen schränken sich beim Autofahren ein

Quelle: Pressemitteilung von Autoscout 24

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Sieht man auf deutschen Straßen künftig weniger Autos? Laut einer Autoscout-24-Umfrage wollen viele Deutsche ihr Auto öfters stehen lassen und so Geld sparen.

Eine Mehrheit der Befragten fährt trotz gestiegener Preise weiter wie bisher.
Eine Mehrheit der Befragten fährt trotz gestiegener Preise weiter wie bisher.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Die von der Inflation getriebenen Kostensteigerungen sind bei Deutschlands Autofahrern angekommen: 41 Prozent der Halter hierzulande ändern aktuell ihr übliches Fahrverhalten, um Geld zu sparen. Vor allem Frauen und jüngere Fahrer stecken zurück, wenn es um die Nutzung ihrer Autos geht.

Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage von Autoscout 24 und Innofact unter 1.001 Autohaltern. Demnach verzichten die Befragten in erster Linie auf Spazier- und Alltagsfahrten, aber auch auf Trips mit dem eigenen Pkw am Wochenende.

Männer schränken sich weniger ein

Eine Mehrheit von 59 Prozent fährt hingegen trotz gestiegener Preise an den Zapfsäulen weiter wie bisher. Vor allem Männer sehen keinen Anlass irgendetwas zu ändern – nur 39 Prozent üben aktuell Verzicht beim Autofahren. Bei Frauen sieht es da schon anders aus: 43 Prozent geben an, beim Auto zurzeit Kosten einzusparen.

Die größte Gruppe, die momentan bewusste Limitierungen in Kauf nimmt, sind mit 46 Prozent aber junge Fahrer unter 30 Jahren. Zum Vergleich: Nur 39 Prozent der Autohalter zwischen 40 und 65 Jahren sehen derzeit einen Grund zum Verzicht.

Auf Urlaub mit dem Auto wird nicht verzichtet

Wo schränken sich die Autofahrer also zurzeit am meisten ein? Vor allem bei Fahrten, die eher dem Vergnügen dienen. So geben 27 Prozent an, dass sie ihr Auto aktuell gar nicht oder seltener für Spazierfahrten nutzen. Aber auch bei allgemeinen Alltagsfahrten sowie Ausflugsfahrten am Wochenende wird das Auto seltener genutzt – das gibt jeweils jeder fünfte Befragte (19 Prozent) an.

17 Prozent wollen zudem seltener mit dem Auto zum Einkaufen fahren. Wenn es um Urlaubsfahrten geht, wollen hingegen nur wenige auf ihr liebstes Transportmittel verzichten. Lediglich jeder Zehnte (10 Prozent) lässt das Auto stehen, um auf günstigerem Weg in den Süden zu kommen.

Pendler stecken zurück

Doch der Verzicht betrifft nicht ausschließlich Vergnügungsfahrten. Es wird aktuell auch weniger mit dem Auto zur Arbeit gependelt: 12 Prozent schränken sich hier laut Umfrage ein. Bei der Fahrt zur Schule oder Kita ist das Auto offenbar weniger ersetzbar: Nur 7 Prozent lassen ihr Fahrzeug in diesem Fall häufiger stehen.

Auf was man sich im deutschen Straßenbild offenbar verstärkt einstellen muss, sind unsaubere Autos: 15 Prozent der Befragten geben an, aktuell seltener oder sogar gar nicht mehr durch die Waschanlage zu fahren. An Service und Reparaturen wird hingegen zuletzt gespart. Lediglich 4 Prozent der Befragten geben an, notwendige Werkstattbesuche aktuell eher zu verschieben.

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