Leichte Nutzfahrzeuge Abomodelle für den Transportermarkt

Fahrzeuge nicht kaufen, sondern auf monatlicher Basis abonnieren: Bei den Pkw ist dieses Modell seit einigen Jahren ein Trend. Nun nehmen Händler, Hersteller und Plattformen den Transportermarkt ins Visier. Warum sie glauben, gerade jetzt bei Kunden damit punkten zu können.

(Bild: photoschmidt2019)

Es sind keine ganz kleinen Brötchen, die Carsten Wißmann bäckt. Zwar ist das Fahrzeugabonnement als Geschäftsmodell in der Kfz-Branche insgesamt noch jung – und spielt aktuell eher im Pkw-Geschäft eine Rolle. Jedoch sind derzeit bereits rund 30 Transporter des Ford-Händlers mit Sitz im rheinland-pfälzischen Kirchheimbolanden in einem Abonnementmodell im Umlauf. Für ein Autohaus, das im Jahr rund 200 Transporter verkauft, ist das eine durchaus beachtliche Zahl.

Transporter vermarktet Wißmann seit rund einem Jahr auf diese Weise. Das bereitet dem Geschäftsführer wirtschaftlich durchaus Freude. Und weil hier neben Händlern wie Wißmann auch andere, mächtigere Marktakteure der Automobilwirtschaft Chancen wittern, zum Beispiel Hersteller oder Onlineplattformen, starten sie derzeit in diesem Bereich neue Angebote oder bauen ihr Engagement aus. Von Goldgräberstimmung kann man zwar nicht sprechen. Händler, Nutzfahrzeugmarken und Internetportale bewerten das Transporterabonnement jedoch als Wachstumsgeschäft – auch wenn sie mit ihren Projekten nicht immer nur im Vorwärtsgang fahren.

Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Ressortleiter Management & Handel / »kfz-betrieb«