Absatz: BMW wächst nicht so schnell wie die Konkurrenten

Audi kommt näher

| Autor: Andreas Wehner

(Bild: Wehner / »kfz-betrieb«)

Das Wachstum des BMW-Konzerns hat sich im März abgeschwächt. 256.200 Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce weltweit entsprachen einem Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Autobauer am Freitag mitteilte. Im gesamten ersten Quartal steht mit 604.600 Einheiten (+3,0 %) dennoch ein Rekordwert für diesen Zeitraum in der Absatzbilanz.

Die Kernmarke BMW legte im März um 0,8 Prozent auf 213.700 Einheiten zu. In den ersten drei Monaten dieses Jahres lieferte das Fabrikat mit 517.400 Fahrzeugen 2,8 Prozent mehr aus als im ersten Quartal 2017.

Die Münchner haben damit das schwächste Wachstum unter den drei Premiumherstellern hingelegt. Absatzkönig Mercedes legte von Januar bis März um 6 Prozent auf 594.300 Einheiten zu. Audi holte mit einem Plus von 9,8 Prozent deutlich auf und lieferte im ersten Quartal 463.800 Fahrzeuge aus.

BMWs Kleinwagenmarke Mini musste im März sogar ein Minus von 0,7 Prozent hinnehmen. In der Quartalsbilanz steht dank guter Geschäfte im Januar und Februar jedoch immer noch ein deutliches Plus von 4 Prozent. Die Luxusmarke Rolls-Royce steigerte ihren Absatz von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 Prozent.

Gut läuft es für den BMW-Konzern derzeit vor allem in Asien. Allein in China wuchs der Absatz in den ersten drei Monaten um 7,1 Prozent, in der gesamten Vertriebsregion Asien verbuchte der Autobauer ein Plus von 6,3 Prozent. In Amerika stiegen die Verkäufe um 4 Prozent, während der europäische Markt von Januar bis März nur ein leichtes Plus von 1 Prozent aufwies. Die beiden wichtigsten europäischen Märkte Deutschland und Großbritannien entwickelten sich dabei negativ.

Für das restliche Jahr gibt sich BMW-Vertriebschef Pieter Nota optimistisch. „Der im ersten Quartal erzielte Rekordabsatz ist nach meiner Überzeugung nur der Beginn eines weiteren erfolgreichen Jahres, in dem die Wirkung unserer aktuellen Modelloffensive im weiteren Jahresverlauf sichtbar wird“, sagte Nota.

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