Sicherheit ADAC bemängelt Fahrstabilität des Smart #1

Von Cara Stibolitzki 1 min Lesedauer

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Immer wieder decken Testergebnisse des Automobilclubs Sicherheitslücken bei verschiedenen Fahrzeugmodellen auf. Die Hersteller rüsten anschließend nach, weshalb eine aktuelle Fahrzeugsoftware wichtig ist.

Nach Schwächen im ADAC-Autotest besserte Smart das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) des Modells #1 nach.(Bild:  ADAC/Uwe Rattay)
Nach Schwächen im ADAC-Autotest besserte Smart das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) des Modells #1 nach.
(Bild: ADAC/Uwe Rattay)

Diesmal bemängelte das Technik-Zentrum des ADAC in Landsberg ein Sicherheitsproblem beim Smart #1: In zügig gefahrenen Wechselkurven oder bei einem Lastwechsel zeigte das elektrische Kompakt-SUV eine verminderte Fahrstabilität. In der Folge könnte die Unfallgefahr steigen. Nachdem der Automobilclub Smart über den Sachverhalt informiert hatte, habe der Hersteller das Problem erkannt und eine effektivere ESP-Abstimmung vorgenommen. Das ESP („Elektronisches Stabilitätsprogramm“) ist ein Sicherheitssystem, das die Stabilität und Kontrolle eines Fahrzeugs verbessert.

Bei einem erneuten Test zeigte der Smart #1 keine Schwächen mehr hinsichtlich der Fahrstabilität. „Die optimierte ESP-Abstimmung fließt in die laufende Produktion ein“, erläutert Dino Silvestro, Leiter ADAC-Fahrzeugtest. „Bestandsfahrzeuge erhalten die optimierte Software ab April über die Update-Funktion.“ Vor diesem Hintergrund betont der Mobilitätsclub, wie wichtig regelmäßige Updates der Fahrzeugsoftware sind.

Berichterstattung nach Flensburg

Die aus dem Test gewonnenen Erkenntnisse fließen auch in die ESP-Abstimmung des Smart-Modells #3 mit ein. Zudem nimmt der Hersteller den Ausweichtest des ADAC in sein eigenes Entwicklungs- und Testprogramm auf. So liefert der Automobilclub einen wichtigen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit. „Dazu zählt auch, dass der ADAC regelmäßig Auffälligkeiten direkt an das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg meldet. Somit wird sichergestellt, dass Sicherheitsmängel schnell nachgebessert oder kritische Produkte aus dem Markt genommen werden“, ergänzt Dr. Reinhard Kolke, Leiter des ADAC-Technikzentrums.

Bereits im Juli 2023 hatte der Automobilclub darauf hingewiesen, dass beim chinesischen Elektroauto Ora Funky Cat der Stecker während des Ladens abgezogen werden kann – mit Funkenflug als Folge. Der Hersteller Great Wall Motor (GWM) besserte hier nach, ebenso wie Ford beim Mustang Mach-E, der im ersten ADAC-Autotest mit einer ausgeprägten Schleudergefahr im Ausweichtest überraschte.

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