Apollo Vredestein: Erster Flagship-Store

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Reifenhändler Jochen Wrede im Interview: „Der Kunde soll sich wohlfühlen“

Herr Wrede, wie sieht das Partnerprogramm von Apollo Wredestein bei ihnen aus?

Wir wollten vor allem das Shop-Design umsetzen und einen echten Flagship-Store entwickeln. Der soll für andere Reifenfachbetriebe die Inspiration sein, dieses Konzept ganz oder teilweise umzusetzen. Die Idee von Apollo Vredestein hat uns sehr gefallen, den Kunden damit etwas Besonderes zu bieten. Der Flagship-Store ist letztlich ein Konzept, das wir partnerschaftlich entwickelt und umgesetzt haben.

Was heißt das, etwas Besonderes bieten?

Der Kunde soll sich bei uns wohlfühlen und dafür muss man die Atmosphäre schaffen. Deshalb haben wir in acht Wochen den knapp 200 Quadratmeter großen Bereich aus Wartezone und Ausstellungsfläche umgebaut – von dem neu gegossenen Fußboden bis zu den LED-Strahlern in der Decke. Und durch die Schaufenster in den Werkstattbereich kann der Kunde bei seiner Reifenmontage sogar zuschauen. Dazu gibt es separate Ausstellungstheken für Apollo und Vredestein, Wandelemente und einen freundlichen Kundenaufenthaltsraum. Sogar Bilder aus der Kunstakademie in Münster haben wir aufgehängt.

Aber beschäftigt das den Kunden genug über die Wartezeit?

Die 30 bis 60 Minuten für den Reifenservice sind natürlich ein Boxenstopp für den Kunden, die er aber bei uns nutzen kann. So gibt es bei uns einen anständigen Kaffee, er kann sich hinsetzen und Zeitung lesen oder im Internet surfen. Das ist vor allem für unsere jüngere Kundschaft wichtig, die wir mit den Marken Apollo und Vredestein vermehrt ansprechen wollen.

Wird das mit einem Flagship-Store besser funktionieren als bisher?

Das erwarten wir schon. Mit Apollo haben wir eine Marke in Erstausrüsterqualität und mit Vredestein eine Marke, die durch Ganzjahresreifen sehr bekannt geworden ist, aber heute alle Reifenprodukte anbietet. Da kann man anknüpfen, denn 80 bis 90 Prozent der Kunden brauchen nach wie vor eine ausführliche Beratung beim Reifenkauf. Besonders Apollo können wir dadurch bekannter machen.

Aber nur ein Flagship-Store reicht natürlich nicht zum Erfolg.

Das kann sicher nur der erste Schritt sein, über Werbung und Aktionen müssen wir gemeinsam mit Apollo Vredestein natürlich noch mehr in der Außendarstellung tun und für Aufmerksamkeit sorgen. Aber so ein Flagship-Store vermittelt schon mal einen echten Einblick – unsere Kunden können sogar nachts mal reinschauen, was es bei uns für Reifen und Leistungen gibt.

Quelle: Apollo Vredestein

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