Ob man tatsächlich den Allradantrieb braucht, das sei wie bei den meisten SUV dahingestellt. Auf jeden Fall merkt man einen Unterschied zum Fronttriebler allenfalls unter besonderen Umständen und mit gefühlvollem Popometer. Beim Beschleunigen auf nasser Fahrbahn ist die Traktion etwas besser, auf winterlichen Fahrbahnen ebenfalls. Auch im Gelände bringt Allrad beim ASX nur wenig mehr - er ist kein echter Offroader. Wer es bei Feldwegen belässt, der kommt auch mit dem Frontantrieb noch ganz gut voran. Eher für die Straße ausgelegt sind denn auch Fahrwerk und Federung: komfortabel.
Serienmäßig mit Start-Stopp-System
Vom Verbrauch her zeigt sich der Diesel durchaus genügsam: 5,5 Liter auf 100 Kilometer gibt Mitsubishi als Durchschnitt an – nicht zuletzt auch ein Verdienst der serienmäßigen Start-Stopp-Automatik. Sie kapituliert auch nach dem fünften Ampelstopp in Serie noch nicht und schaltet den Diesel zuverlässig aus und beim Treten der Kupplung wieder an.
Der ASX startet als Fronttriebler und mit dem 1,6-Liter-Benziner mit 86 kW/117 PS bei einem Basispreis von 17.990 Euro, für den Diesel werden mindestens 20.990 Euro fällig. Wer Allradantrieb will, wird nur beim Diesel fündig und muss mindestens 24.790 Euro anlegen. Extras gibt es nur gebündelt in fünf Ausstattungspaketen, von denen das teuerste beim Allrad-Diesel durchaus auch an der 30.000 Euro-Grenze kratzt. Dafür gibt es dann aber unter anderem auch Xenon-Scheinwerfer, ein Panorama-Glasdach mit „Moonlight“-LED-Beleuchtung, Rückfahrkamera und Festplatten-Navi samt 710-Watt-Soundsystem.
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