Volkswagen Auch Audi, Seat und Skoda prüfen Bremspedal

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Viktoria Hahn

Der bereits von VW bekannte Rückruf betrifft in Deutschland rund 6.500 weitere Konzernmodelle mit Doppelkupplungsgetriebe. Sie müssen für maximal 90 Minuten in die Werkstatt.

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Wegen eines möglichen Ablösens der Bremspedalplatte müssen unter anderem hunderte Audi Q3 hierzulande in die Werkstatt.
Wegen eines möglichen Ablösens der Bremspedalplatte müssen unter anderem hunderte Audi Q3 hierzulande in die Werkstatt.
(Bild: Audi)

Der vor etwa einem Monat bekannt gewordenen VW-Rückruf wegen eines möglichen Ablösens der Bremspedalplatte betrifft auch die anderen Konzernmarken. So müssen laut Kraftfahrt-Bundesamt 874 Audi Q2 und Q3, 1.780 Seat Ateca und Tarraco, sowie 3.797 Skoda Karoq und Kodiaq in deutschen Vertragswerkstätten vorfahren.

„Die Kontrolle des Bremspedales nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Der Austausch des Bremspedales dauert je nach Modell bis zu eineinhalb Stunden”, kündigte ein Sprecher von Skoda Auto Deutschland auf Anfrage an. Die tschechischen SUV liefen seinen Worten zufolge zwischen 29. Juni und 31. August des vergangenen Jahres vom Band. Eine Sprecherin der Seat Deutschland GmbH nannte für die spanischen Geschwister die Produktionsdaten 29. Juni bis 18. September 2020. Audi beantwortet keine Anfragen zu Rückrufen.

Gemeinsam mit den Wolfsburger Baureihen liegt die Summe der weltweit von dem Problem betroffenen Konzernmodelle nun bei über 63.300. Betroffen sind nur Autos mit Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Ein VW-Sprecher grenzte die Aktion schon im Dezember zudem auf links gelenkte Modelle ein. Bei den Wolfsburgern trägt der Rückruf den internen Code „46i6”. Bei Audi firmiert er unter „46i7”, bei Seat unter „46i9” und bei Skoda unter „46i5”.

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Freier Journalist