Audi A3 Limousine: Tradition mit sportlicher Würze

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Punkten kann der Neuling dank der Feinarbeit an seiner klassischen Form durch seine Fähigkeit, aalglatt durch den Fahrwind zu flutschen. Dazu trägt der recht große Diffusor unter dem Heck ebenso bei wie die pfiffige elektronische Steuerung der beiden Kühlerjalousien, die den Lufthunger des Triebwerks automatisch befriedigen. Der oft zerklüftete Unterboden ist beim A3 verkleidet. In Summe kommt die Limousine so auf einen cw-Wert von 0,25 im Vergleich zum Vorgänger mit seinen 0,29. Zum „Weltmeister“ A-Klasse (cw 0,22) bleibt aber ein Respektabstand.

Der Innenraum, das Motorenangebot, das üppige Paket an Assistenzsystemen und die digitale Invasion in und um das Cockpit herum gleichen dem Fünftürer bis ins Detail. Fast alles, was innen und außen leuchten kann, vertraut auf LED-Technik. Das virtuelle Anzeigesystem im 10,25-Zoll-Format bietet neben Tacho und Drehzahlmesser auf Wunsch viele Zusatz-Infos.

Alexa kommt

Diverse Fahrerwünsche können per Sprachbefehl oder Gekritzel auf einem kleinen Pad per Handschrift an den Audi gemeldet werden. Bald soll auch Alexa zu den Passagieren zählen, die dann unweit des Eigenheims schon mal die Lampen anknipsen kann.

Zum Start im Sommer, der sich natürlich durch die Corona-Krise noch nach hinten verschieben kann, ist wie beim Sportback das Motorenangebot noch überschaubar. Gestartet wird mit einem Benziner in zwei Versionen und einem Diesel. Der 1,5-Liter-35 TFSI (110 kW/150 PS) kann entweder mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit einer Siebengang-Automatik bestellt werden.

Wer Letzteres wählt, bekommt ein 48 Volt Mild-Hybrid-System dazu. Es gewinnt beim Verzögern Energie zurück, unterstützt den Motor beim Anfahren und Gasgeben aus niedrigen Drehzahlen mit bis zu 50 Nm Drehmoment und lässt die A3-Limousine in vielen Situationen mit ausgeschaltetem Motor segeln. Im Fahralltag soll das den Verbrauch um bis zu 0,4 Liter auf dann rund 4,5 l/100 km senken.

Für Diesel-Fans gibt es ein gleichstarkes Zweiliter-Triebwerk in Verbindung mit der serienmäßigen Automatik. Später folgen dann noch schwächere Varianten wie der Benziner mit Einliter-Dreizylinder (81 kW/110 PS) oder der Diesel mit 85 kW/116 PS).

Audi A3 Limousine: Tradition mit sportlicher Würze
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Ob es Audi gelingt, mit seinem Viertürer auch im Heimatland zu punkten, ist ungewiss. Was aber die Strategen letztlich nur wenig interessieren dürfte. In den klassischen Limousinen-Länder wie USA und China leben nämlich gleichzeitig die meisten Audi-Kunden. Auch bei den Russen ist ein Auto mit „richtigem Kofferraum“ stets die zweitbeste Wahl nach dem SUV. Deshalb kann Audi es locker verkraften, dass der Abkömmling des Sportback im kleinen Deutschland eher ein Frage- als ein Ausrufezeichen setzten wird.

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