„Recht auf Reparatur“ Der Verkauf von älteren Fahrzeugen wird zu riskant

Von Doris S. Pfaff 3 min Lesedauer

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Die nationale Umsetzung der EU-Vorgabe könnte den Handel mit älteren Gebrauchtwagen massiv erschweren. Der ZDK warnt vor unkalkulierbaren Haftungsrisiken.

Der Verkauf gebrauchter Fahrzeuge wird für Autohändler durch mögliche Verlängerungen der Gewährleistungsgarantie riskant, fürchtet der ZDK.(Bild:  ProMotor)
Der Verkauf gebrauchter Fahrzeuge wird für Autohändler durch mögliche Verlängerungen der Gewährleistungsgarantie riskant, fürchtet der ZDK.
(Bild: ProMotor)

Eigentlich sollte das europäische „Recht auf Reparatur“ Nachhaltigkeit fördern und Verbraucher schützen. Im deutschen Gebrauchtwagenhandel droht jetzt aber das Gegenteil. Aus Sicht des Zentralverbands des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) entwickelt sich die Umsetzung der EU-Richtlinie 2024/1799 zu einem handfesten Angriff auf den Markt für ältere Gebrauchtwagen.

Besonders betroffen wären Fahrzeuge ab fünf Jahren Alter – also genau jene Autos, die für viele Käufer die bezahlbare Alternative zum Neuwagen darstellen. Die Kfz-Branche sieht sich mit einer Regulierung konfrontiert, deren Folgen für den Gebrauchtwagenhandel nach ihrer Auffassung unterschätzt werden.