China-Schwäche BMW-Absatz sinkt im zweiten Quartal um 4,9 Prozent

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Immer wieder China, aber letztlich ganz allgemein die asiatischen Märkte drücken die Absatzzahlen von BMW. In Europa und den USA läuft es für die Münchener sogar besser. Auch im Vergleich zur deutschen Konkurrenz stehen die Münchener noch stabil da.

Die BMW Group kann sich dem Fakt sinkender Verkäufe in China nicht entziehen. In anderen Regionen geht es jedoch aufwärts.(Bild:  BMW)
Die BMW Group kann sich dem Fakt sinkender Verkäufe in China nicht entziehen. In anderen Regionen geht es jedoch aufwärts.
(Bild: BMW)

Abstürzende Verkäufe in China drücken die Absatzzahlen der BMW Group im zweiten Quartal ins Minus. In den vergangenen drei Monaten lieferte der Münchener Konzern 590.962 Autos aus. Das waren 4,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie der Autobauer am Freitag, 10. Juli, mitteilt. Vor einem Jahr hatte BMW für das zweite Quartal noch einen minimal steigenden Absatz vermeldet.

Vor allem in China lief es sehr schlecht – mit dem dortigen Markt hatte BMW jüngst seine deutliche Gewinnwarnung begründet. Der Absatz sackte um 30 Prozent auf 117.815 Autos ab. Auch der Rest Asiens lief eher schlecht. Das konnten selbst Zuwächse um 5,4 Prozent auf 260.173 Autos in Europa und um 9,5 Prozent auf 134.405 Autos in den USA nicht ausgleichen. 

Im Vergleich der Konzernmarken zeigte sich vor allem Mini stark. Hier gab es ein Plus von 17 Prozent auf 81.035 Autos. Die Kernmarke BMW schwächelte dagegen mit meinem Minus von 7,7 Prozent auf 508.675 Autos.

Im Vergleich zu seinen beiden großen deutschen Konkurrenten Mercedes und Audi schlägt sich BMW mit den aktuellen Zahlen etwas besser. Mercedes hatte am Mittwoch für das zweite Quartal einen Rückgang um 6 Prozent auf 511.900 Autos gemeldet, Audi hat am Freitag einen Rückgang um gut 8 Prozent auf 367.139 bekannt gegeben.

„Trotz weltweiter Herausforderungen konnten wir in den USA und Europa unseren Absatz steigern“, sagt Vertriebsvorstand Jochen Goller. Für die neue iX3-Klasse sei man auf Kurs für 100.000 Auftragseingänge.

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