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Audi-Rückruf: Lockere Radlaufblenden und Softwarefehler

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Zwei etwa gleich große Aktionen betreffen hierzulande insgesamt rund 85.000 Exemplare der beiden mittleren Q-Modelle. Einmal geht es um die Radlaufblenden, einmal um den Blinker.

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Vom Audi-Rückruf betroffen: die Radlaufblenden des Q5.
Vom Audi-Rückruf betroffen: die Radlaufblenden des Q5.
(Bild: Audi)

Zwei bereits aus Nordamerika bekannte umfangreiche Audi-Rückrufe haben nun auch den Weg zu den deutschen Behörden gefunden. Eine Aktion für den Q5 (Herstellercodes „66K6“ und „66K7“) betrifft laut Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) weltweit 343.000 Fahrzeuge, davon 45.212 in Deutschland. Vom Q3 müssen im Rahmen der Maßnahme „97DK“ etwas über 300.000 Exemplare in die Vertragswerkstatt, darunter 39.000 in deutsche.

Beim zwischen Juli 2015 und Dezember 2018 gebauten Q5 (Modellcode FY) könnten die Radlaufblenden möglicherweise nicht ordnungsgemäß am Fahrzeug angebracht sein. Sollten sie sich während der Fahrt lösen, stellt dies eine Gefahr für den nachfolgenden Verkehr dar. Die Vertragswerkstätten sichern die Teile daher mit zusätzlichen Befestigungselementen, wofür etwa eine Stunde angesetzt ist.

Beim Q3 (8U) der Baujahre 2014 bis 2018 wird der Fahrer bei Ausfall des vorderen LED-Fahrtrichtungsanzeigers (betrifft laut KBA die Teilenummer „8X0.907.063“) nicht durch ein schnell blinkendes Licht gewarnt. Zurückzuführen sei dies auf eine fehlerhafte Konfiguration des Body-Control-Moduls (BCM), heißt es in der Behördenmeldung. Ein Softwareupdate des BCM soll Abhilfe schaffen. Es dauert nach unseren Informationen ebenfalls etwa eine Stunde. Die Audi-Pressestelle möchte keine über die Behördenangaben hinausgehenden Auskünfte mehr erteilen.

(ID:46080149)

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist