HU-Scheinwerferprüfplatz Aufklärung im Bestimmungs-Wirrwarr zum Jahresstart

Autor: Steffen Dominsky

2018 erschien eine neue Richtlinie zur Kalibrierung von Scheinwerferprüfplätzen. Während Bestandsplätze weiter nach der alten Richtlinie geprüft werden können, müssen erstmals eingerichtete Plätze seit Jahresbeginn die neuen Bestimmungen erfüllen.

Bei der Kalibrierung von HU-Scheinwerferprüfplätzen gab es zum 1.1.21 Änderungen. Die betreffen jedoch nur erstmals abgenommene Plätze.
Bei der Kalibrierung von HU-Scheinwerferprüfplätzen gab es zum 1.1.21 Änderungen. Die betreffen jedoch nur erstmals abgenommene Plätze.
(Bild: Dominsky/»kfz-betieb«)

Ende letzten Jahres kursierten Informationen über Änderungen bei der Kalibrierung von HU-Scheinwerferprüfplätzen, die zum 1.1.2021 anstanden. Auch einige Innungen griffen diese Meldungen auf und kommunizierten sie an ihre Mitglieder. Tenor: Alles wird schlimmer, und vielen Werkstätten drohe der Lockdown in Sachen HU. Dem ist nicht so! Denn das, was sich jetzt zum 1. Januar 2021 geändert hat, ist erstens nicht wirklich „gravierend“ und betrifft zweitens nur „Neuabnahmen“.

Das heißt, die Richtlinie 174/2018 (mit Ergänzung Nr. 7/2019) kommt lediglich bei den Plätzen zum Tragen, die erstmals für die Anwendung als Scheinwerferprüfplatz im Rahmen der HU kalibriert werden. Diese „neue Version“ der HU-Scheinwerferprüfrichtlinie gilt für „wieder in Betrieb genommene“ Plätze übrigens bereits seit einem Jahr. Alle anderen, bis zum 31.12.2020 erstmals eingerichteten Prüfplätze werden nach wie vor nach der alten Richtlinie 44/2014 abgenommenen.

Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group