Maschek Automobile Aus vielen Angeboten mach nur eines

Von Andreas Grimm 4 min Lesedauer

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Ein Gebrauchtenwagenpool statt markenspezifischer Angebote, Vertretungsmöglichkeiten statt Personalnot und ein Fokus auf die „Superkräfte“ der Mitarbeiter: Maschek hat das Gebrauchtwagen- geschäft nicht revolutioniert, aber radikal neu strukturiert.

Anlaufstelle für die Gebrauchtwagen-Kunden bei Maschek Automobile: der bisherige „Audi Gebrauchtwagen Plus“-Standort. Dort gibt es jetzt Modelle aller Maschek-Marken.(Bild:  Grimm – VCG)
Anlaufstelle für die Gebrauchtwagen-Kunden bei Maschek Automobile: der bisherige „Audi Gebrauchtwagen Plus“-Standort. Dort gibt es jetzt Modelle aller Maschek-Marken.
(Bild: Grimm – VCG)

Mit gut 7.000 verkauften Fahrzeugen im Jahr ist Maschek Automobile einer der großen Autohändler in Deutschland. Dabei läuft der Fahrzeugvertrieb nur über zwei Standorte: in Wackersdorf und Weiden. Denn vor Jahren hatte Maschek-Geschäftsführer Reiner Hochmuth die damaligen Standorte der Maschek-Gruppe in Wackersdorf in einem Gewerbepark zusammengeführt. Die Idee dazu entstand im Jahr 2010 aus der Erkenntnis, dass die damals fünf in der Region verstreuten Autohäuser wenig Synergien brachten. „Fünf Standorte bedeuteten fünf Betriebsleiter, fünf Serviceleiter, fünf Verkaufsleiter – es brauchte einfach alles fünffach“, blickt Hochmuth zurück. Die Lösung klingt einfach und hört auf den Namen „Maschek One“. Dahinter steckt die Zusammenlegung aller Marken an einem zentralen, infrastrukturell günstig gelegenen Standort.

Jetzt bietet Maschek sechs Marken des Volkswagenkonzerns mit 1.000 vorrätigen Autos auf einer großen Gewerbefläche mit eigener Abfahrt von der vierspurigen Bundesstraße B85 an. Die Autobahn A93 ist ebenfalls nahe. Die Gefahr einer wachsenden Distanz zu den Kunden sieht er in der ländlichen Oberpfalz nicht – eher im Gegenteil: Die zentrale Lage mitten im Marktgebiet ermögliche vielen Interessenten eine zügige Anreise. Selbst aus Regensburg seien Kaufwillige schneller bei Maschek, als in der Großstadt von Autohaus zu Autohaus zu fahren, ist Reiner Hochmuth überzeugt, der seit 2024 die Gebrauchtwagensparte verantwortet.