Ausblick Toyota: Hybrid statt Diesel

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Ebenfalls 2019 wird die Kombiversion des Auris (Sportstourer) Markteinführung haben. Ob auch hier beide Hybridantriebe zum Einsatz kommen, ist derzeit noch in Diskussion. Ebenso die Entscheidung für einen Plug-in-Hybrid. Wenn, käme er 2020. Vorher wird es diesen Antrieb allerdings beim RAV4 geben. Ihn stellte Toyota im April in New York vor.

Das Design der mittlerweile 5. Generation geriet deutlich kantiger, erinnert ein wenig an die Studie FT-4X aus dem Jahr zuvor. In den Abmessungen entspricht die neue RAV4 mit einer Länge von 4,60 Metern nahezu dem Vorgänger. Neu ist der 197 PS starke Hybridantrieb mit 2,5-Liter-Benziner und zweitem Elektromotor. Dieser sitzt an der Hinterachse.

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Das zweite SUV, das Toyota 2019 einführen will, heißt Highlander. Er rangiert größenmäßig zwischen RAV4 und Land Cruiser. Etwas später als angekündigt, im Mai 2019, kommt nun endlich die Supra. Das in Kooperation mit BMW entwickelte Sportcoupé gilt als das Lieblingsprojekt des Firmenchefs Akio Toyoda und hat seine treue Fangemeinde. Die Supra ist bei 4,57 Metern Länge nur 1,23 Meter hoch. Unter der Haube sitzt ein Sechszylinder-Turbo mit über 300 PS (kein BMW-Motor). Später soll eine schwächere Variante nachgereicht werden. Eine Elektrifizierung ist vorerst nicht geplant. Die Supra und der technisch ähnliche BMW Z4 Roadster werden beide in Japan gebaut.

2020, pünktlich zur den Olympischen Sommerspielen in Tokio – hier ist Toyota der Hauptsponsor – rollt bereits die zweite Generation der Wasserstoff-Limousine Mirai an den Start. Glaubt man den durchgesickerten Hinweisen soll das Modell längst nicht mehr ein so schräges (viele sagen auch hässliches) Design bekommen. Die gesamte Brennstoffzellen-Technologie hat Toyota weiter optimiert. Genannt werden bis zu 800 Kilometer Reichweite.

Und wachgerüttelt hat die öffentliche Meinung wohl auch die Designer des Prius. Zumindest hört man, dass in zwei Jahren der nächste Prius mehr in Richtung Mainstream fährt, und damit gute Chancen eröffnet, dem Absatz des Öko-Modells einen kräftigen Kick zu geben.

Etwas mehr als 80.000 Fahrzeuge hat Toyota bei uns im vergangenen Jahr verkauft. Die alten Höchstmarken von mehr als 100.000 Einheiten sind damit noch nicht wieder erreicht. Doch nackte Zahlen haben für Uyttenhoven keine Priorität. „Wir wollen die Marke nachhaltig etablieren.“

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