Ausrüstung: Die Werkstatt der Zukunft

Die digitale Vernetzung von Kunde, Auto und Kfz-Betrieb war Themenschwerpunkt auf der Autopromotec in Bologna. Führende Werkstattausrüster zeigten auf der italienischen Leitmesse die Bausteine für das Geschäft von morgen.

| Autor: Ottmar Holz

Einzelne Bausteine der Servicewelt von morgen gibt es bereits heute – die virtuelle Multimediashow Officina 4.0 auf der Autopromotec in Bologna zeigte, was aus ihnen erbaut werden wird.
Einzelne Bausteine der Servicewelt von morgen gibt es bereits heute – die virtuelle Multimediashow Officina 4.0 auf der Autopromotec in Bologna zeigte, was aus ihnen erbaut werden wird. (Bild: Holz)

Fahrzeuge der kommenden Automobilgenerationen werden nicht nur untereinander vernetzt sein, sondern auch eine Vielzahl ihrer Betriebsdaten in Echtzeit an die Server ihrer Hersteller und deren Werkstätten übertragen. Das wird den Servicemarkt und die gewohnten Geschäftsabläufe zwischen Fahrer und Werkstatt grundlegend verändern – einige der möglichen Szenarien zeigte die Veranstaltung „Officina 4.0: Proof of concept“ auf der Autopromotec.

Erkennt die Fahrzeugelektronik eine Fehlfunktion oder auch aktuellen Wartungsbedarf, informiert das Fahrzeug via Smartphone-App Fahrer und Werkstatt. Aus den gesammelten Daten erzeugt die Software des Autohauses einen Reparaturkostenvoranschlag, bestellt die erforderlichen Ersatzteile und erledigt die Terminvereinbarung, falls der Fahrer das Reparaturangebot bestätigt. Der Fahrzeugbesitzer soll sogar Angebote von verschiedenen Werkstätten erhalten. Die App erinnert den Fahrzeugbesitzer an seinen Termin und informiert ihn während des Werkstattaufenthalts mit Echtzeitvideos über den aktuellen Arbeitsverlauf, weitere Diagnoseresultate oder zusätzlich nötige Reparaturen. Der Mensch wird in diesen Szenarien weitgehend durch Scannerkameras, Tablet und Smartphone ersetzt, die mit dem Kunden kommunizieren. Sogar die Bezahlung wird über das Smartphone abgewickelt.

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