Auto-Abos als Händler in Eigenregie anbieten

Vive la Car ist eine neue digitale Aboplattform für Autohäuser

| Autor: Julia Mauritz

Buchen können die Abonnenten die Fahrzeuge über eine Website mit einem beliebigen Endgerät. Sie müssen keine App herunterladen.
Buchen können die Abonnenten die Fahrzeuge über eine Website mit einem beliebigen Endgerät. Sie müssen keine App herunterladen. (Bild: Vive la Car)

Mit Vive La Car geht am 8. April eine webbasierte Plattform an den Start, die es markengebundenen Autohäusern ermöglicht, ihre Neufahrzeuge, Tageszulassungen und Gebrauchtwagen über ein rein digitales Abomodell zu vermarkten. Die Besonderheit des Konzepts: Anders als Fahrzeughersteller oder Start-up-Unternehmen wie Cluno, die Fahrzeuge in Eigenregie anbieten, tritt das Stuttgarter Unternehmen Vive la Car rein als Dienstleister für Händler auf. Geschäftsführer und Mitgründer des Unternehmens ist Mathias R. Albert, der selbst Mitinhaber einer großen Autohausgruppe ist.

Die für den Handel kostenlose Plattform übernimmt für die Betriebe die komplette Abwicklung der Auto-Abos – bis hin zur Kundenbetreuung über eine eigene Hotline. Ein Großteil des Prozesses ist automatisiert: So berechnet Vive la Car automatisch die monatliche Aborate, die Fahrzeugdaten werden über Schnittstellen ins Vive-la-Car-System importiert und auch wieder exportiert. Zudem übermitteln Dongles, die in die Fahrzeuge eingebaut sind, die tatsächlich gefahrenen Kilometer zur monatlichen Abrechnung.

Der Abo-Preis enthält dabei – wie bei vergleichbaren Angeboten üblich – das vom Kunden gewählte Kilometer-Paket, die Versicherung, die Kfz-Steuer und die Wartung. Ein Peugeot 208 beispielsweise ist bei einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern für knapp 250 Euro monatlich buchbar. Im Visier hat Vive la Car mit seinem Aboangebot sowohl Privatkunden ab 21 Jahren als auch Freiberufler und Unternehmen, die zeitlich flexibel sein wollen: Die Kündigungsfrist für die Abonnenten beträgt drei Monate. Zum Start der Plattform können die Nutzer ihr Wunschauto aus einem Pool von rund 500 Fahrzeugen auswählen. Bis Ende des Jahres soll das Angebot durch den geplanten Partnerhändler-Zuwachs auf über 5.000 Fahrzeuge wachsen.

„Wir bieten den Markenhändlern einen neuen Absatzkanal“, erklärt Gebor Jokuti, Leiter B2B bei Vive la Car, die Vorteile des Abokonzepts für die Autohäuser. Die Händler könnten dabei auf ihre Bestandsfahrzeuge zurückgreifen und beispielsweise Langsteher reaktivieren. Die Auslieferung und Rücknahme der Fahrzeuge findet physisch in den Händlerbetrieben statt, mittels Tablets, die Vive la Car den Autohäusern kostenlos zur Verfügung stellt. Das Stuttgarter Unternehmen stellt den Händlern in Aussicht, dass die Übergabe und Protokollierung des Fahrzeugzustands in weniger als zehn Minuten erledigt ist. Für etwaige Service- und Garantiearbeiten ist der Händler zuständig.

Mehr Details bei den Autovertriebstagen erfahren

Versichert werden die Abofahrzeuge zentral über die Plattform. Auch die vollständige Refinanzierung sei auf Wunsch gewährleistet, bemerkt Stefan Neumann, CTO bei Vive-la-Car: „Die Zinsen und die Abschreibung werden dem Händler monatlich gutgeschrieben, und auch die Gebühren für die Wartung und Verschließ gehen dem Händler monatlich zu. Ein Algorithmus sorgt für die sekundengenaue Aufteilung der Abo-Gebühr an die beteiligten Partner.“

Interessierte Händler können auf der Vive-la-Car-Plattform ihre Kontaktdaten hinterlassen. Sie werden einem Zertifizierungsverfahren unterzogen.

Wer nähere Informationen zu Vive la Car haben will, sollte sich den 8. Mai im Kalender markieren. Dann schildert Vive-la-Car-Verkaufsleiterin Florine von Caprivi auf den Würzburger Autovertriebstagen, welche Chancen der Anschluss an die digitale Aboplattform für Händler bietet. Melden Sie sich jetzt zu den Autovertriebstagen an.

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