Autoglasgeschäft: Know-how für klare Sicht

Wer in das Autoglasgeschäft einsteigen möchte, muss nicht nur in die Mitarbeiterqualifizierung und das Equipment investieren. Er muss auch mit den spezialisierten Autoglasketten konkurrieren – oder schließt sich einem etablierten Netzwerk an.

| Autor: Norbert Rubbel/Steffen Dominsky

(© Kadmy - Fotolia)

Sie zählen zu den wohl meistdiskutierten Filialisten in der Autobranche: Carglass und ATU. Die 200 Mitarbeiter im Callcenter des Autoglas-Marktführers bearbeiten etwa 1,2 Millionen Kundenkontakte pro Jahr. 1.500 Monteure wechseln und reparieren in ihren 330 Servicecentern und mithilfe ihrer 380 mobilen Einsatzwagen rund 800.000 Windschutzscheiben jährlich. Nach Einschätzungen von Branchenkennern beträgt der Marktanteil von Carglass gut 30 Prozent. Davon ist ATU zwar weit entfernt, aber dennoch eine wichtige Größe im deutschen Autoglasmarkt. Die Weidener Werkstattkette hat rund 600 Autoglas-Servicestellen in Deutschland, in denen etwa 1.200 spezialisierte Monteure jährlich rund 150.000 Frontscheiben instand setzen und austauschen.

Neben den Filialisten existieren etablierte Franchisesysteme wie der Scheiben-Doktor und Wintec-Autoglas mit jeweils 300 Standorten. Aber auch unabhängige Netzwerke wie AGS Autoglas-Spezialist (150 Partner), Junited-Autoglas (240), KS Autoglas (650) und das Autoglas-Partner-Konzept (580) des Kfz-Gewerbes mischen im Glasmarkt kräftig mit. Sie bauen ihre Servicenetze weiter aus und suchen Kfz-Betriebe, die „mit Autoglas zusätzlich Geld verdienen“ wollen. Mit diesem Versprechen möchte beispielsweise die KS Partnersystem GmbH in Bühl neue Partner gewinnen. Ziel der Systemzentrale ist es, in Deutschland ein flächendeckendes Servicenetz von 1.000 KS Autoglaszentren aufzubauen.

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