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Autohandel in der Corona-Krise: Es muss geöffnet werden

Autor / Redakteur: Die Fragen stellten Wolfgang Michel, Doris Pfaff und Andreas Grimm / Wolfgang Michel

ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann und ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn sprechen über die aktuelle Lage im Kfz-Gewerbe, ihre Forderungen an die Politik, aber auch über ihre Erwartungen an die Hersteller und Importeure.

ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann und ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn.
ZDK-Geschäftsführerin Antje Woltermann und ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn.
(Bild: ZDK)

Redaktion: Herr Peckruhn, wie verspüren Sie als Fabrikatshändler mit mehreren Standorten in Ostdeutschland die Corona-Krise? Wie reagieren Sie darauf?

Thomas Peckruhn: Wir versuchen, das Beste daraus zu machen. Verglichen mit anderen Branchen sind wir sogar privilegiert. Denn immerhin können wir unsere Werkstätten noch öffnen. Natürlich merken wir eine Zurückhaltung bei unseren Kunden. Aber unsere Mitarbeiter rufen sie an und vereinbaren Termine mit ihnen, sodass wir noch eine zufriedenstellende Werkstattauslastung haben. Sicherlich gibt es da von Betrieb zu Betrieb und regional Unterschiede. Im Verkauf setzen wir noch stärker auf das Onlinegeschäft. Aber wir sind aus existenziellen Gründen darauf angewiesen, schnellstmöglich unsere Ausstellungsräume wieder zu öffnen. Dafür setzt sich der ZDK mit anderen Verbänden vehement ein. Es gibt viele gute Argumente, die für die baldige Wiedereröffnung der Ausstellungsräume sprechen.