„Nur mit motivierten Mitarbeitern kann ich erfolgreich sein“, betont er. Deshalb ist es für ihn auch wichtig, dass sein Team seine Strategie mitträgt. „Ich möchte, dass sich unsere Mitarbeiter und unsere Kunden in unseren Betrieben wohlfühlen. Wer in unseren Betrieb kommt, soll das spüren, ohne dass er genau weiß warum“, erklärt er. Und das muss überall bemerkbar sein, ist Böttche überzeugt. „Es reicht eben nicht, wenn wir beispielsweise Toiletten haben, die ihren Zweck erfüllen. Wenn ein Kunde sie nutzt, soll er sich dort auch wohlfühlen. Das Zusammenspiel von Architektur, Ausstattung und kleinen netten Details ruft ein Wohlgefühl beim Benutzer hervor, ohne dass er merkt, woran es liegt. Und genau das Gleiche gilt beim Umgang unserer Mitarbeiter mit den Kunden. Die Kleinigkeiten und die Details machen es aus, ob ein Kunde gerne zu uns kommt oder nicht“, erklärt er.
Kundenwünsche im Fokus
Eine starke Ausrichtung auf die Kunden und ihre Wünsche ist die Grundlage für jeden unternehmerischen Erfolg als Autohändler – davon ist Böttche felsenfest überzeugt. Lepo, der kleine Kerl aus dem Autohaus, soll das verdeutlichen. Der Name für das Maskottchen entstand aus dem umgedrehten Wort Opel. Ob im Internet, auf Facebook oder bei Events – Lepo tummelt sich überall. Böttche schafft damit eine ganz persönliche Verbindung zu seinen Kunden. Im Internet gibt Lepo den Kunden Tipps rund um ihr Auto. Er setzt damit den Werbespruch des Unternehmens in die Tat um: „Autohaus Böttche – weil es Ihr Auto ist.“ Das wirkt authentisch und überzeugend.
Das Autohaus setzt auf seine regionale Verwurzelung. Deswegen suchen Böttche und sein Team nach Kooperationspartnern in ihrer Region. Es geht ihnen nicht nur darum, Kunden in den eigenen Betrieb zu holen. Die Mannschaft aus Brandenburg geht mit ihren Fahrzeugen auch in branchenfremde Betriebe, um dort potenzielle Kunden zu finden. Beispielsweise arbeitet das Unternehmen mit dem ADAC zusammen. Im Fahrsicherheitszentrum stellt Böttche nicht nur die normale Modellpalette aus, sondern auch besonders attraktive Autos. Die Besucher können dort beispielsweise einen Astra OPC mit einem 280-PS-starken Motor bestaunen. Sie können diesen Boliden sogar selbst fahren und mit ihm um die Kurven driften. „So können die Menschen hier ganz direkt erleben, was für tolle Autos Opel heute baut. Wir wecken so die Lust auf das Auto. Das zahlt sich in steigenden Verkaufszahlen bei uns aus“, berichtet der Unternehmer. Sein regionaler Marktanteil in Brandenburg an der Havel von über 11 Prozent spricht eine beredte Sprache und zeigt den Erfolg seiner Strategie.
Nachhaltiger Erfolg
Böttche ist aber nicht bereit, sich diesen Erfolg durch Dumpingpreise zu erkaufen. Eine Umsatzrendite von über drei Prozent beweist dies. Saubere Prozesse und eine genaue Kenntnis des heimischen Markts sind sein Geheimnis. „Warum sollte ich einen scharfen Wettbewerbsdruck einfach hinnehmen? Ich setzte mich viel lieber mit meinem Wettbewerber zusammen. Ich zeige ihm genau auf, in welcher Lage wir uns befinden. Meistens finden wir dann eine Lösung, die uns beiden Vorteile bringt“, meint er lakonisch.
Böttche nutzt das gesamte Vertriebsinstrumentarium – nicht nur um Fahrzeuge zu verkaufen, sondern auch um die Kunden langfristig zu binden. Auch Finanzdienstleistungen gehören für ihn dazu. „Sie sind ein ideales Mittel, um dem Kunden zu helfen, an sein Wunschauto zu kommen und ihn gleichzeitig zum Stammkunden zu machen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass er auch beim nächsten Mal sein Auto bei uns kaufen wird, nimmt mit Hilfe von Finanzierung, Leasing & Co. deutlich zu. Und gleichzeitig verdienen wir damit Geld“, schmunzelt Böttche. Immerhin finanzieren 32 Prozent seiner Kunden ihr Fahrzeug bei ihm, und über 40 Prozent schließen auch ihre Kfz-Versicherung bei ihm ab. Diese Zahlen zeigen: Die Kunden fühlen sich hier gut aufgehoben. Und genau das ist es, was Böttche erreichen möchte und womit er die Wurzeln für einen langfristigen Erfolg legt.
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