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Autohaus Michael Schmidt: Bewertungen als Visitenkarte

| Autor: Andreas Wehner

Der Starnberger BMW- und Mini-Händler kümmert sich aktiv um Kundenbewertungen. Der Lohn: jeweils 4,7 Punkte auf den beiden großen Autobörsen. So schaffte es das Autohaus Michael Schmidt unter die Top-Betriebe des Internet Sales Awards 2018.

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Das BMW- und Mini-Autohaus Michael Schmidt gehört zu den besten Betrieben beim Internet Sales Award 2018.
Das BMW- und Mini-Autohaus Michael Schmidt gehört zu den besten Betrieben beim Internet Sales Award 2018.
(Bild: Wehner / »kfz-betrieb«)

Für das Autohaus Michael Schmidt in Starnberg sind Online-Bewertungen wesentlich für die Außendarstellung. Der BMW- und Mini-Händler sieht die Sterne bei Google, Facebook oder auf den Onlinebörsen als wichtigen Teil der digitalen Visitenkarte, wie Georg Vierheller, Verkaufsleiter Neue Automobile, beim Besuch der Jury des Internet Sales Awards 2018 in seinem Betrieb erläuterte.

Bei Michael Schmidt werden Bewertungen – ob positiv oder negativ – immer kommentiert. Vor allem wenn Kunden unzufrieden sind, sieht der BMW-Händler das als Chance. Intern wird mit der jeweiligen Fachabteilung geklärt, wie es zu dieser schlechten Bewertung kommen konnte und wie man Abhilfe schaffen kann. Dann wird der Kunde kontaktiert und ihm eine Lösung angeboten. Selbst auf anonyme Bewertungen reagiert das Unternehmen, um zumindest nach außen zu zeigen, dass man auf Kritik eingeht und reagiert. Das Ergebnis all dieses Engagements: Jeweils 4,7 Punkte sowohl bei Autoscout 24 als auch bei Mobile.de.

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Auch die sozialen Medien nutzt das Unternehmen zur Kundenansprache. Neben Postings zu Events, Modellvorstellungen und einem Blick hinter die Kulissen arbeitet das Autohaus mit eigens produzierten Videos. Immer wieder gibt es auch spezielle Aktionen. Ein Beispiel dafür ist der Mini-Adventskalender im vergangenen Dezember. Wichtig war dem Autohaus, dass Kunden und Interessenten nicht einfach in irgendeiner Form Türchen öffnen mussten. Stattdessen platzierte das Unternehmen einen Mini an verschiedenen bekannten Plätzen um die Standorte der Autohäuser und postete Fotos davon. Die Kunden mussten erraten, wo sich das Auto befand – und kommentierten fleißig auf Facebook. „Der Aufwand hielt sich in Grenzen, aber der Effekt war groß“, bewertet Marketingleiterin Laura Seifert die Aktion.

Auf welchen Platz des Internet Sales Awards 2018 es das Autohaus Michael Schmidt letztendlich geschafft hat, erfahren Sie am 13. September während der öffentlichen Preisverleihung im Rahmen der Fachmesse Automechanika im Maritim Hotel in Frankfurt am Main, direkt am Messegelände. Die Bekanntgabe der Platzierungen beginnt um 14:30 Uhr, Einlass ist ab 14.00 Uhr. Mehr Informationen erhalten Sie im Internet unter www.internet-sales-award.de. Dort können sich Gäste auch vorab anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« vergibt den Internet Sales Award für professionelles Online-Business in Autohäusern in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal. Sie wird dabei unterstützt von den Partnern Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), Mobile.de und TÜV Nord.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«