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Automechanika 2018: Texa mit Innovationen für Diagnose und Kalibrierung

| Autor: Steffen Dominsky

Der Diagnosespezialist stellt unter anderem einen Adapter vor, der es Werkstätten ermöglicht, auch Fahrzeuge mit DoIP-Standard zu diagnostizieren. Breiten Raum nimmt auch das Thema Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen ein.

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Eine von mehreren Neuheiten bei Texa: das „RCCS“ zur Radar- und Kamerakalibrierung.
Eine von mehreren Neuheiten bei Texa: das „RCCS“ zur Radar- und Kamerakalibrierung.
(Bild: Dominsky)

Der norditalienische Spezialist für Diagnose-, Abgas- und Klimaservicegeräte Texa präsentiert sich auf der kommenden Automechanika am traditionellen Standort in Halle 8.0, Stand E96. Auf 500 Quadratmetern, verteilt auf zwei Ebenen, geht es in diesem Jahr vor allem um das Thema Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen für Pkws und Lkws. Direkt am Fahrzeug zeigt Texa sein neues System „RCCS“ (Radar and Camera Calibration System) zur Radar- und Kamerakalibrierung an Pkws. Besucher können es sich in praktischen Anwendungen vorführen lassen. Gegenüber den heute marktüblichen Geräten bietet das RCCS laut seinen Erfindern diverse Vorteile:

  • eine elektrische Höhenverstellung
  • eine stufenlos einstellbare Radarplatte
  • selbstzentrierende Radklauen
  • laserbasierte Distanz- und elektronische Winkelmessung u.v.m.

Zudem bietet das System eine Vielzahl an Zubehörteilen, unter anderem eine Einrichtung zur Kontrolle der Night-Vision-Systeme bei Mercedes über den Doppler für die Totwinkelerkennung, oder eine Matte zur Kalibrierung von 360-Grad-Kameras. Werkstätten sollen damit in die Lage versetzt werden, moderne Fahrerassistenzsysteme umfassend zu kontrollieren und zu kalibrieren.

Für DoIP bereits gerüstet sein

Als weitere Neuheit auf der Messe stellt Texa den „VCI-Adapter“, ein praktisches und kostengünstiges Gerät, vor, mit dem der Anwender zusammen mit den traditionellen Schnittstellen und Anzeigegeräten von Texa auf dem neuen DoIP-Standard arbeiten kann. Der Adapter ermöglicht es ihm, Fahrzeuge zu diagnostizieren, die auf dem Internetprotokoll basieren, ohne dass er sich ein neues Diagnosegerät anschaffen muss – und das zu circa einem Zehntel des Preises einer traditionellen Diagnoseschnittstelle.

Ebenso stellen die Italiener den derzeit in der Markteinführung befindlichen „Texa e-Truck“ vor, den nach eigenen Angaben ersten markenübergreifenden Dongle für die Ferndiagnose an Nutzfahrzeugen. Mit dem e-Truck können Nutzer Fehler aus der Ferne diagnostizieren und löschen, Parameter auslesen, Wartungen vorauseilend planen und sogar Einstellungen über viele tausende Kilometer Entfernung hinweg durchführen.

Texa, Halle 8.0, Stand E96

(ID:45367349)

Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "bike & busines", "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group