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Automobilbranche trifft Merkel

| Autor: Doris Pfaff

Mit Spannung wird der nächste Autogipfel erwartet. Das Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel am 8. September findet für die Spitzenvertreter aus der Branche jedoch nicht wie ursprünglich geplant im Kanzleramt statt, sondern digital. Auch die Inhalte dürften angesichts der Pandemie andere sein.

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Bundeskanzlerin Merkel hat zum nächsten Autogipfel eingeladen.
Bundeskanzlerin Merkel hat zum nächsten Autogipfel eingeladen.
(Bild: Volkswagen)

Zu einem nächsten Treffen mit Vertretern der Automobilindustrie hat Bundeskanzlerin Merkel für den 8. September eingeladen. Wegen der anhaltenden Pandemie findet der Autogipfel digital statt. Eingeladen sind neben den Regierungsvertretern die Chefs der deutschen Autokonzerne BMW, Daimler und Volkswagen, der Verband der Automobilindustrie (VDA), Vertreter der großen Autozulieferer sowie Vertreter der IG Metall und Vertreter der Betriebsräte.

Wie der VDA bestätigt, findet das Treffen im Rahmen der Initiative „Konzertierte Aktion Mobilität" (KAM) statt. KAM steht für den Austausch von Politik, Experten aus anderen Branchen und Automobilindustrie mit dem Ziel, den Produktions- und Innovationsstandort Deutschland zu stärken.

Zuletzt ging es um die Forderung von Kaufprämien

Auf der Agenda des Treffens stehen unter anderem Technologie- und Zukunftsthemen. Schwerpunkte sind dabei die Felder Digitalisierung und Automatisierung im Verkehr sowie Daten im Mobilitätssektor.

So zumindest war die ursprüngliche Planung des Treffens, das als Fortsetzung des ersten Austauschs von November 2019 stattfinden sollte. Vor knapp einem Jahr ging es im Bundeskanzleramt unter anderem um den Umweltbonus für Elektrofahrzeuge und den Ausbau des Ladesäulennetzes.

Außerplanmäßig dürften aber die Folgen der Corona-Krise für die Automobilbranche die Gesprächsinhalte bestimmen. Beim jüngsten außerplanmäßigem Autogipfel im Juni 2020 wurde um eine staatliche Kaufprämie gerungen, die die Autobranche für alle sauberen Fahrzeuge gefordert hatte. Für die Verbrenner fiel diese jedoch aus. Stattdessen wurde der Umweltbonus für E-Fahrzeuge verdoppelt.

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Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik