AVL unterstützt Fahrzeugakademie

Autor / Redakteur: Edgar Schmidt / Edgar Schmidt

AVL Ditest spendet der Fahrzeugakademie in Schweinfurt neue Diagnosegeräte. Die Technik setzt die Akademie unter anderem in ihren umstrukturierten Meisterkursen ein. Die Weiterbildung ist nun auch in Teil III branchenbezogen.

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Offizielle Übergabe der AVL-Diagnosestationen (v. li.): Ralf Kerssenfischer, neuer AVL-Ditest-Geschäftsführer; Matthias Dingfelder, Leiter der Fahrzuegakademie, Harald Hahn, bisheriger AVL-Ditest-Geschäftsführer; Walter Heußlein, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken.
Offizielle Übergabe der AVL-Diagnosestationen (v. li.): Ralf Kerssenfischer, neuer AVL-Ditest-Geschäftsführer; Matthias Dingfelder, Leiter der Fahrzuegakademie, Harald Hahn, bisheriger AVL-Ditest-Geschäftsführer; Walter Heußlein, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken.
(Bild: Schmidt/»kfz-betrieb«)

Die Zusammenarbeit zwischen der Fahrzeugakademie im unterfränkischen Schweinfurt und dem Diagnosegeräte-Hersteller AVL Ditest hat bereits eine lange Tradition. Schon seit der Gründung der Akademie im Jahr 1997 unterstützt das Unternehmen die Trainer immer wieder mit aktuellem Diagnoseequipment. Außerdem arbeitet der bisherige Geschäftsführer, Harald Hahn, nach wie vor im Meisterprüfungsausschuss mit. Vier Tester der neusten Generation hat der Diagnosespezialist der Akademie nun erneut gespendet. Bei der offiziellen Übergabe dankte der Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, Walter Heußlein, dem neuen AVL-Ditest-Geschäftsführer Ralf Kerssenfischer für die langjährige, gute Zusammenarbeit und betonte, dass die modernen Geräte äußerst wichtig für eine fundierte Aus- und Weiterbildung seien. Akademieleiter Matthias Dingfelder ergänzte, dass sich die AVL-Geräte auch deshalb gut für ein Bildungszentrum eigneten, weil sie umfangreiche Diagnosemöglichkeiten bieten und sich zudem sehr intuitiv bedienen lassen. Deshalb können auch Schulungsteilnehmer sinnvoll damit arbeiten, die sonst Geräte anderer Hersteller nutzen oder das Thema neu erlernen.

Neues Kurskonzept

Die neuen Diagnosegeräte wird die Fahrzeugakademie unter anderem in den neu strukturierten Meisterkursen einsetzen. Künftig bieten die Schweinfurter unter dem Namen „FASquattro“ eine Meisterausbildung an, in der alle vier Teile zusammenhängend, also mit einem Gesamtkonzept durchgeführt werden. Bisher ist es meist so, dass Meisterschüler die Teile III und IV in Gemeinschaftskursen mit anderen Handwerkern absolvieren. Dadurch sind die Gruppen oft sehr groß und es fehlt der Branchenbezug.

Als Vorteile nennt die Akademie deshalb auch, dass die Teilnehmer bei FASquattro die gesamte Ausbildung in derselben Gruppe absolvieren, die aus maximal 24 Teilnehmern besteht. Dadurch hat der Teil III (Betriebswirtschaft und Recht) ebenfalls Branchenbezug. Optional können die frisch gebackenen Meister unmittelbar nach der Ausbildung eine Weiterbildung zum Betriebswirt anschließen. Die bewährte Kombi-Weiterbildung Kfz-Meister plus Geprüfter Betriebswirt (HWO) bietet die Fahrzeugakademie auch weiterhin an.

Durch das seit August 2016 aufgestockte Aufstiegs-BAföG bietet sich Meisterschülern die Möglichkeit, den Meisterkurs für eine Nettoinvestition von 1.862 Euro zu absolvieren. Der Rest der Gesamtkosten von 7.950 Euro lässt sich über eine Förderung abdecken. Wie diese Förderung im Detail aussieht, hat die Fahrzeugakademie hier aufgelistet.

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