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Bergland-Gruppe übernimmt drei Ford-Betriebe

| Autor: Julia Mauritz

Die Ford-Autohausgruppe mit Sitz in Wipperfürth stellt die Weichen mitten in der Corona-Krise durch die Übernahme des Autohauses Weil auf Wachstum.

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Die Ford-Autohausgruppe Bergland expandiert mitten in der Corona-Krise.
Die Ford-Autohausgruppe Bergland expandiert mitten in der Corona-Krise.
(Bild: Björn Schmitz)

Schon Ende 2019 hatten die ersten Sondierungsgespräche begonnen, nun ist die Tinte unter dem Kaufvertrag getrocknet: Zum 1. August 2020 übernimmt die Bergland-Gruppe, die an sieben Standorten Ford-Exklusivhändler sowie VW-Servicepartner ist, das Ford-Autohaus Weil mit drei Betrieben in Waldbröl, Bergneustadt und Olpe.

Mit der Übernahme schließt die Bergland-Gruppe, die jährlich rund 5.500 Neuwagen und Gebrauchte verkauft, die Lücke zwischen ihrem Hauptsitz in Wipperfürth im Oberbergischen Kreis und dem südlich gelegenen Ford-Store in Hennef im Rhein-Sieg Kreis. Zudem erweitert der Familienbetrieb sein Gebiet in Richtung Sauer- und Siegerland: „Mit der Übernahme des Autohauses Weil verfolgen wir das Ziel, den Verkauf und das Werkstattgeschäft weiter auszubauen“, erläutert Geschäftsführer Reiner Irlenbusch.

Für die bevorstehende Übernahme hat Irlenbusch eigens eine neue Gesellschaft gegründet: Die Autohaus Bergland Weil GmbH. Der bisherige Eigentümer von Ford Weil, die Leop. Krawinkel GmbH & Co. KG in Bergneustadt, war neben dem Automobilgeschäft maßgeblich im Vertrieb von elektronischen Preisanzeigen aktiv und will sich zukünftig komplett auf diese Branche konzentrieren.

Die Bergland-Gruppe wurde 1978 gegründet. In den sieben Autohäusern und an weiteren Dienstleistungsstandorten arbeiten insgesamt rund 220 Mitarbeiter. „Ich bin froh, dass wir alle Ford Weil-Mitarbeiter übernehmen und wir heißen die künftigen neuen 50 Kollegen in der Bergland-Familie herzlich willkommen“, sagt Firmenchef Reiner Irlenbusch.

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