Berufsbildungsausschuss will die neuen Schwerpunkte vermitteln

Autor / Redakteur: Werner Degen / Johannes Büttner

René Gravendyk und Anselm Lotz sitzen dem Berufsbildungsausschuss des ZDK vor. Im Interview erläutern die beiden die Weiterentwicklung des Berufsbilds Kfz-Mechatroniker und ihre nächsten Ziele.

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René Gravendyl (li) und Anselm Lotz sitzen dem ZDK-Berufsbildungsausschuss als Doppelspitze vor.
René Gravendyl (li) und Anselm Lotz sitzen dem ZDK-Berufsbildungsausschuss als Doppelspitze vor.
(Foto: Syha)

René Gravendyk und Anselm Lotz sitzen dem Berufsbildungsausschuss des ZDK vor. Im Interview erläutert die Doppelspitze ihre kurz- und mittelfristigen Ziele in der Berufsbildung.

Redaktion: Herr Gravendyk, Herr Lotz, Glückwunsch zum Vorsitz des neugewählten Berufsbildungsausschusses des ZDK! Eine Doppelspitze an dieser Stelle ist neu. Warum die Zweiteilung?

René Gravendyk: Die Berufsaus- und -weiterbildung ist ein wirklich weites Feld. Und außerdem haben wir im Kraftfahrzeuggewerbe eine enorme Zahl an Ausbildungsverhältnissen unterschiedlicher Form zu betreuen. Vor diesem Hintergrund wird klar, dass die anstehenden Aufgaben schwieriger werden, sodass es aus unserer Sicht kein Fehler sein kann, sich eben diesen mit doppelter Kraft zu widmen.

Anselm Lotz: Die Teilung gestattet es uns, bei der strategischen Ausrichtung zweigleisig zu fahren. Und ganz nebenbei teilen wir uns den enormen Zeitaufwand, der mit der Betreuung dieses Themenfelds verbunden ist. Die Verortung in Berlin und in NRW lässt im Zweifel auch eine Politik der kurzen Wege zu.

Gibt es eine inhaltliche Aufteilung strategischer Art oder entwickeln Sie eine gemeinsame Prioritätenliste, die Sie dann Schritt für Schritt abarbeiten werden?

Lotz: Ganz grob wollen wir zwischen handwerkspolitischen Aufgaben unterscheiden, die in meine Obliegenheiten fallen, und den Aufgaben technischen Inhalts, die in erster Linie vom Kollegen Gravendyk bearbeitet werden sollen.

Was bedeutet technisch?

Gravendyk: Dazu gehört beispielsweise die Neuorganisation überbetrieblicher Ausbildungsziele. Die Neuordnung der hinzugekommenen Schwerpunkte „Hochvolt- und Systemtechnik“ sowie „Karosserie“.

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