Suchen

BIX: Händler verkauften mehr Fahrzeuge

Autor: Jakob Schreiner

Umsatzzuwächse im Gebraucht- und Neuwagenhandel ließen die Händlerschaft im vergangenen Monat kurz aufatmen und sorgten für etwas Entspannung in einem bisher eher durchwachsenen Jahr. Im kommenden Monat könnte der Aufschwung allerdings schon wieder vorbei sein.

Firma zum Thema

(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Die positive Entwicklung im Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen sorgt für ein kleines Stimmungsplus unter den Markenhändlern. Etwa ein Drittel der Befragten gab an, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höhere Umsätze aus dem Neuwagengeschäft erwirtschaftet zu haben. Noch 41 Prozent gaben an, ihre Umsätze seien zumindest stabil geblieben. Das ergab die aktuelle Branchenindexbefragung der Redaktion »kfz-betrieb« und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK).

Noch vor einem Jahr klagte fast die Hälfte der Händlerschaft (46 %) über sinkende Umsätze in diesem Geschäftszweig. Ein Grund für die damaligen Umsatzrückgänge war die Umstellung auf das neue Prüfverfahren WLTP. Viele Händler konnten die Wunschautos ihrer Kunden bei ihren Herstellern nicht mehr bestellen oder mussten lange auf die Auslieferung warten.

Auch im Vergleich zum Vormonat ist im Befragungszeitraum eine deutliche Verbesserung zu sehen. Im Juli gaben noch 40 Prozent der Händler an, weniger Fahrzeuge verkauft zu haben. Die Lage scheint sich also etwas entspannt zu haben, sodass jetzt nur noch 27 Prozent sinkende Umsätze verzeichnen.

Ebenfalls deutlich besser lief das Geschäft mit den Gebrauchten. Hier gaben im August 40 Prozent an, höhere Umsätze erwirtschaftet zu haben, und ein Drittel gab an, gleichbleibende Umsätze erzielt zu haben. Noch im vergangenen Monat verzeichneten lediglich 27 Prozent der Händler eine positive Umsatzentwicklung.

Der Aufschwung könnte nach den Prognosen der Befragten aber bereits im nächsten Monat wieder abflauen: Dann rechnen nur noch 22 Prozent im Neuwagenhandel und 27 Prozent im Gebrauchtwagenhandel mit höheren Umsätzen. Immerhin rechnet jeder zweite mit Verkäufen auf Vorjahresniveau, sodass die Situation einigermaßen stabil bleiben dürfte.

Weitere Ergebnisse der monatlichen Branchenindexbefragungen finden Sie im Online-Archiv.

(ID:46091458)

Über den Autor

 Jakob Schreiner

Jakob Schreiner

Redakteur Ressort Service & Technik