BIX: Service bleibt Umsatzbringer

Kfz-Betriebe starten optimistisch ins neue Jahr

| Autor: Norbert Rubbel

(Bild: VBM-Archiv)

Etwa zwei Drittel der Vertragshändler der Automobilhersteller und Inhaber von freien Werkstätten bewerteten ihre Firmenkonjunktur im ersten Monat dieses Jahres als „gut“. In ebenfalls zwei Drittel aller befragten Unternehmen fielen die Gesamterlöse höher aus als im Vorjahresmonat, und in jedem zweiten Kfz-Betrieb blieben sie stabil. Dies ergab die Branchenindexbefragung der Fachzeitschrift »kfz-betrieb« und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK).

Getragen wird die gute Umsatzentwicklung von einem starken Werkstattgeschäft. Hier verbuchten etwas mehr als die Hälfte der Fabrikatswerkstätten und unabhängigen Servicebetriebe gleichbleibend gute Erlöse wie im Januar des letzten Jahres. 39 beziehungsweise 36 Prozent der Befragten berichteten sogar über steigende Umsätze im Service sowie im Verkauf von Ersatzteilen und Zubehörartikeln. Dass die Werkstattumsätze bis Ende Februar stabil bleiben, prognostizieren gut 60 Prozent der Unternehmer.

Betriebsinhaber sind zuversichtlich

Auf die Frage „Rechnen Sie 2018 mit rückläufigen Wartungs- und Reparaturarbeiten?“ antwortete die Mehrheit der Betriebsinhaber (83 Prozent) mit „Nein“. Von den 17 Prozent, die ein abflauendes Werkstattgeschäft erwarten, wollen jeweils rund 50 Prozent ihren „Räder- und Reifenservice ausbauen“ und „Old- und Youngtimerreparaturen anbieten“.

Zudem will ein Viertel der Befragten in diesem Jahr „unternehmerische Veränderungen vornehmen“. Dabei steht die „Expansion“ (51 Prozent) an erster Stelle, gefolgt von „Investitionen in die Digitalisierung“ (35 Prozent) und „Betriebserweiterungen und Umbaumaßnahmen“ (33 Prozent).

Die grafische Auswertungen der Branchenindexbefragung für den Monat Januar finden Sie im Online-Archiv.

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