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Borgward besetzt weitere Führungs-Positionen

| Autor: Andreas Wehner

Die wiederbelebte Automarke holt sich zusätzliches Personal an Bord. David Napoléon Genot kommt als Designer, Tilo Schweers und Florian Herbold besetzen Führungspositionen in der Entwicklung.

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(Foto: Wehner / »kfz-betrieb«)

Borgward holt sich weiteres Personal an Bord. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, ist David Napoléon Genot (37) ab sofort als neuer Executive Design Director of Europe für die Gestaltung der Fahrzeuge mitverantwortlich. Der gebürtige Belgier sammelte nach seinem Design-Studium in Pforzheim Erfahrungen bei Audi, Renault und Seat, bevor er ins europäische Designcenter von Hyundai wechselte. Zuletzt arbeitete er im Designstudio von Kia Motors Europe als Creative Design Manager.

Bereits Anfang August hatte Borgward angekündigt, zum 1. Januar 2017 die Position des Vorstands Design zu schaffen. Diesen Posten übernimmt der bisherige Mini-Designchef Anders Warming.

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In der vergangenen Woche hatte Borgward die Einstellung zweier hochrangiger Entwickler bekannt gegeben. Tilo Schweers ist künftig als Entwicklungschef Alternative Antriebe tätig, Florian Herbold wird Chefingenieur Getriebeentwicklung und –integration. Beide arbeiteten vorher für den Daimler-Konzern.

Tilo Schweers (53) war nach seinem Maschinenbau-Studium zunächst als Oberingenieur am Institut für Kraftfahrwesen der RWTH Aachen tätig und promovierte dort. 1996 wechselte er zu Daimler und arbeitete dort schwerpunktmäßig an der Entwicklung alternativer Antriebe.

Florian Herbold (38) studierte nach seiner Ausbildung zum Automechaniker zunächst Maschinenbau in Wiesbaden. Anschließend arbeitete er als Versuchsingenieur bei einem Stuttgarter Spezialisten für Antriebssysteme, bevor er zu einem Unternehmen des Daimler-Konzerns wechselte, wo er für die Entwicklung und Applikation von Hybrid-Automatikgetrieben zuständig war.

Die Marke Borgward hatte im vergangenen Jahr ihr Comeback gestartet. Mit Unterstützung des chinesischen Nutzfahrzeugbauers Foton will der Autohersteller zunächst in China und ab dem kommenden Jahr auch in Deutschland Fahrzeuge verkaufen. Zunächst will das Unternehmen das Mittelklasse-SUV BX7 auf den Markt bringen, etwas später soll der kleinere BX5 folgen.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«