Bosch: Werkstattsoftware in neuer Version

Programm protokolliert Diagnoseschritte und Probefahrt

| Autor: Christopher Kampfmann

Die neue Version der Werkstattsoftware von Bosch soll Kfz-Betriebe bei der Arbeit am Fahrzeug noch besser unterstützen.
Die neue Version der Werkstattsoftware von Bosch soll Kfz-Betriebe bei der Arbeit am Fahrzeug noch besser unterstützen. (Foto: Bosch)

Der Technologiekonzern Bosch hat seine Werkstattsoftware weiterentwickelt. Verbesserungen gibt es beispielsweise bei den Service- und Reparaturinformationen. Die neue Version protokolliert zudem Diagnoseschritte und technische Daten bei Probefahrten.

Nach der Fahrzeugidentifikation, die sowohl über den KBA-Schlüssel als auch über die VIN-Nummer möglich ist, stellt die Werkstattsoftware dem Mechaniker Daten und Informationen zur Verfügung, die er für die durchzuführenden Service- oder Reparaturarbeiten benötigt. Wartungspläne sind direkt mit den erforderlichen Diagnoseschritten und der Servicerückstellung im jeweiligen Steuergerät verknüpft.

Direkter Link zu Vergleichswerten

Neu ist auch die direkte Verlinkung der Soll- und Ist-Werte. Durch diese Neuerung kann der Mechaniker schneller Vergleiche ziehen und Fehlerquellen identifizieren. Zudem kann direkt über die Eingabe des Fehlercodes auf weiterführende Anleitungen für die Diagnose oder Reparatur zugegriffen werden. Die Software protokolliert dabei alle Diagnoseschritte. Diese können beispielsweise als Bericht für den Kunden ausgedruckt werden. Auch während Probefahrten erstellt die Software ein Protokoll. Fehler und auffällige Messwerte können damit auch noch später in der Werkstatt nachvollzogen werden.

Ein weiteres Upgrade, das die neue Version von Esi-Tronic mitbringt, sind detaillierte Ein- und Ausbauanleitungen. Fotos mit integrierten Hinweisen zeigen die jeweiligen Arbeitsschritte für die wichtigsten Fahrzeugmodelle am Markt. Auch bei Serviceaufgaben, wie etwa dem Wechsel der Bremsflüssigkeit oder des Dieselpartikelfilters, unterstützt die neue Software den Mechaniker.

Für den Reifenservice an Neufahrzeugen, die seit November 2014 nach EU-Verordnung mit Reifendruck-Kontrollsystemen (RDKS) ausgerüstet sind, stellt die neue Version ebenfalls alle nötigen Informationen zur Verfügung. In Verbindung mit dem Prüfgerät TPA 200 kann die Werkstatt Reifendrucksensoren prüfen und programmieren.

Bosch bietet Esi-Tronic in verschiedenen Softwarepaketen. Das Profipaket mit Inhalten zur Steuergerät-Diagnose und Mechanik sowie Fehlersuchanleitungen und Schaltplänen für Komfortelektrik ist für 1.570 Euro erhältlich.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43505721 / Service)

Plus-Fachartikel

Toyota: „Ein relevanter Player“

Toyota: „Ein relevanter Player“

Die japanische Marke gibt im Nutzfahrzeuggeschäft Gas. Flottenchef Mario Köhler erklärt, warum der Hersteller eine eigene Nutzfahrzeugmarke ins Leben ruft und im Handel spezialisierte Light-Vehicle-Center installieren will. lesen

Nutzfahrzeugfinanzierung: Den Bedarf genau kennen

Nutzfahrzeugfinanzierung: Den Bedarf genau kennen

Transporterleasing ist nicht gleich Transporterleasing, weiß Christian Schüßler, Commercial Director von Arval Deutschland. Es braucht individuelle Angebote, um die Nutzfahrzeugkunden zu erreichen. lesen