Brandgefahr: Ford ruft 50.000 Elektro-Modelle zurück

Autor: Christoph Seyerlein

Nach mehreren Bränden in Haushalten in Nordamerika ruft Ford mehr als 50.000 E-Autos und Plug-in-Hybride zurück. Auslöser der Probleme ist ein 120-Volt-Ladekabel, mit dem Kunden ihre Fahrzeuge zuhause aufladen können.

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In mehreren US-Haushalten mit Ford-Wallboxes hat es bereits gebrannt.
In mehreren US-Haushalten mit Ford-Wallboxes hat es bereits gebrannt.
(Bild: Ford)

Nach mehreren Bränden in Haushalten ruft Ford in Nordamerika 50.524 Elektroautos und Plug-in-Hybride zurück. Wie der Hersteller bekannt gab, sollten Halter der betroffenen Fahrzeuge diese „unter keinen Umständen“ mehr mit einem 120-Volt-Kabel aufladen.

Folgende Modelle müssen dem Hersteller zufolge in die Werkstatt:

  • Ford Focus Electric, produziert im Werk Michigan zwischen 15. September 2011 und 14. März 2015
  • Ford Fusion Energi, produziert im Werk Hermosillo zwischen 4. September 2012 und 5. März 2015
  • Ford C-Max Energi, produziert im Werk Michigan zwischen dem 13. April 2012 und dem 14. März 2015

49.197 der betroffenen Fahrzeuge sind in den USA zugelassen, 1.327 in Kanada. Die Rückruf-Nummer lautet 18S24. Betroffene Kunden will Ford auch darauf hinweisen, dass Wallboxes nur an Wänden mit Stromleitungen installiert werden sollten, die dafür auch geeignet sind. Andernfalls könne es beim Einsatz der Ladevorrichtung schnell zu Überhitzungen kommen. Bei ihrem Händler erhalten die Fahrzeughalter nun die neueste Version der Wallbox. Diese enthält unter anderem einen Thermistor, der zu hohe Temperaturen erkennen und den Ladevorgang in solchen Fällen so lange unterbrechen soll, bis das System wieder auf ein akzeptables Level abgekühlt ist.

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«