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Cadillac XT5: Halb Kombi, halb SUV

| Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Irgendwo zwischen Audi Q5 und Mercedes GLE will sich Cadillac in die Lücke quetschen. Die Amerikaner wollen mit dem Crossover unter anderem ihre Leichtbaukompetenz zeigen.

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Mitte 2016 soll der Cadillac XT5 nach Europa kommen.
Mitte 2016 soll der Cadillac XT5 nach Europa kommen.
(Foto: Cadillac)

Mit dem Crossover XT5 setzt Cadillac seine Leichtbau-Strategie fort: Der Nachfolger des SRX feiert im November auf den Automessen in Dubai und Los Angeles Premiere. Im nächsten Sommer soll die 4,81 Meter lange Mischung aus SUV und Kombi auch nach Europa kommen.

Im Vergleich zum seit 2009 angebotenen und in Deutschland nur wenig verkauften SRX hat der XT5 126 Kilogramm abgespeckt, insbesondere aufgrund von Leichtbau in Chassis und Fahrzeugstruktur – angelehnt an die bei den Limousinen CTS und ATS verwendeten Technologien. Auch in der Optik findet man Anleihen an die Sportmodelle, insgesamt ist das Styling etwas dynamischer als beim SRX.

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Das geringere Gewicht soll Verbrauch und Handlichkeit, aber auch dem Platzangebot zugute kommen. Dank des um fünf Zentimeter gewachsenen Radstands bietet der XT5 – die Abkürzung steht für Crossover Touring – mehr Platz im Inneren für fünf Personen und Gepäck, obwohl die Gesamtlänge leicht zurückgegangen ist.

In den USA – europäische Spezifikationen sind noch nicht bekannt – wird der Cadillac vom 3,6-Liter-V6 aus CTS und ATS angetrieben, in dem Crossover leistet der Benziner 318 PS. Bei wenig Last wechselt das Aggregat in einen spritsparenden Vierzylinder-Modus. Übertragen wird die Kraft von einer achtstufigen Automatik. Regulär wird das SUV über die Vorderräder angetrieben, Allradantrieb ist als Option erhältlich. Hier kann die Hinterachse für mehr Verbrauchseffizienz abgekoppelt werden.

Diverse Komfort- und Sicherheits-Features sind für den Crossover ebenso zu haben – von Konnektivität mit Apple Carplay bis zum automatischen Notbremsassistenten. Debüt im XT5 und der Oberklasse-Limousine CT6 feiert ein Kamera-System, das die Ansicht nach hinten filmt. Der Fahrer kann das Bild im Rückspiegel sehen und hat so einen besseren Blick als im konventionellen Innenraumspiegel.

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