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Chevy-Partner müssen Camaros künftig selbst abnehmen lassen

| Autor / Redakteur: sp-x/jr / Jens Rehberg

Restbestände der C7-Corvette sowie Lager-Camaros müssen bis Ende August zugelassen werden – danach gilt Euro 6d-Temp. Da die sechste Camaro-Generation noch frisch ist und GM die Motoren allein für Europa wohl kaum anpasst, wird der Verkauf des Pony-Cars demnächst umständlicher.

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Chevy Camaro Convertible
Chevy Camaro Convertible
(Bild: Thomas Günnel)

Strengere Abgasgrenzwerte bremsen die verbliebenen Chevrolet-Modelle in der EU aus. Corvette und Camaro sind nur noch bis Ende August zulassungsfähig, da sie den ab September geltenden Vorgaben der Euro-Abgasnorm 6d-Temp nicht genügen. Eine Anpassung der Motoren – insbesondere beim Camaro, der noch länger auf einen Modellwechsel warten muss – lohnt sich angesichts des geringen Marktanteils in Europa für GM nicht.

Die achte Generation der Corvette feiert Mitte Juli Premiere – es gilt als sicher, dass sie mit einer auch ab Herbst noch gesetzeskonformen Abgasnachbehandlung nach Europa kommen wird. Das Pony-Car Camaro werden die deutschen Händler, die sich auf den Vertrieb von US-Cars spezialisiert haben, allerdings wohl künftig wieder per Einzelabnahme hereinholen müssen. Während die Corvette hierzulande nur noch sehr vereinzelt über die Ladentheke geht, vermarkteten die deutschen Chevy-Partner 2018 immerhin knapp 1.100 Camaros.

Die Corvette zählt zu den großen internationalen Sportwagen-Klassikern und ist aktuell in der siebten Generation als Coupé und Cabrio zu haben. Die Einstiegsvariante kommt auf 343 kW/466 PS und kostet knapp 92.000 Euro. Noch mehr Leistung fürs Geld gibt es beim Camaro, der in der 333 kW/435 PS starken V8-Variante für rund 50.000 Euro zu haben ist.

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