Chinesische E-Auto-Firma Byton zeigt zweites Modell

Elektrisch, autonom und digital

| Autor: sp-x

Byton hat als zweites Modell eine Limousine präsentiert.
Byton hat als zweites Modell eine Limousine präsentiert. (Bild: Byton)

Anfang 2018 präsentierte sich die frisch aus der Taufe gehobene chinesische Elektroauto-Marke Byton auf der CES in Las Vegas mit einem noch namenlosen SUV-Concept der Weltöffentlichkeit. Jetzt folgt auf der CES Shanghai ein ebenfalls rein elektrisch getriebenes Limousinen-Concept, mit dem die Chinesen auch gleich ihre Namensstrategie verkünden.

Das bereits 2020 für Europa angekündigte SUV-Modell der Chinesen wird demnach „M-Byte“ heißen, während das neue Limousinen-Konzept „K-Byte“ getauft wurde und 2021 kommen soll. Dieses setzt wie der M-Byte auf einer modularen Plattform auf, die mit unterschiedlichen Batteriegrößen und Antrieben bestückt werden kann. Im Fall des M-Byte sind Batterien für rund 400 beziehungsweise mehr als 500 Kilometer Reichweite sowie eine Heckantriebsversion mit 200 kW/272 PS und eine 4WD-Variante mit 300 kW/408 PS angedacht.

Bei 4,95 Meter Fahrzeuglänge bietet das K-Byte-Konzept rund drei Meter Radstand, was eine großzügig dimensionierte Fahrgastzelle erlaubt. Die nach hinten langgestreckte Dachlinie endet in einem Stummelheck. Während der K-Byte aus seitlicher Perspektive noch recht konventionell wirkt, wurden Front und Heck des Byton-Konzepts recht futuristisch inszeniert. Das Hinterteil zeichnet sich durch große, glatte Flächen und ein schmales durchgehendes Rücklicht aus. In der Front fallen schmale LED-Scheinwerfer sowie eine sogenannte Smart-Oberfläche auf. Letztere soll mit einem animierten Spiel von Linien auch die Kommunikation mit der Außenwelt erlauben. Auf dem Dach und in den vorderen Kotflügeln fallen noch die Lidar-Sensoren auf, die auf autonome Fahrkünste hindeuten.

Details zum Innenraum hat Byton noch nicht verraten. Doch wie beim M-Byte dürfte das Konzept innen ein Riesendisplay bieten, welches sich übers gesamte Armaturenbrett erstreckt. Dieses „Shared Experienced Display“ soll Fahrer und Beifahrer wie auch den Fondgästen als Infotainment-Einheit dienen. Der Beifahrer kann hier Inhalte über ein Smartphone steuern.

Obwohl es sich formell um eine Studie handelt, dürfte der K-Byte ähnlich wie der M-Byte bereits kommendes Jahr in China in den Markt kommen. Danach sollen auch die Automärkte USA und Europa bedient werden. Als drittes Byton-Modell wird Gerüchten zufolge außerdem ein Van folgen, der dann möglicherweise V-Byte heißen könnte.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45351158 / Neuwagen)

Plus-Fachartikel

Nfz-IAA 2018: Die Zeichen stehen auf E

Nfz-IAA 2018: Die Zeichen stehen auf E

Die Hannoveraner Leitmesse für Transport, Logistik und Mobilität gewährt den Besuchern einen Ausblick auf die Zukunft der Nutzfahrzeuge. Die Premieren zeigen: Vor allem die Transporterhersteller setzen voll auf die Elektromobilität. lesen

Sachverständigenorganisationen: Sicher informiert

Sachverständigenorganisationen: Sicher informiert

Die Themen der Lkw-Branche beschäftigen auch die Sachverständigenorganisationen – sei es, dass man die Abgasemissionen reduzieren oder die Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern vermeiden will. Dekra, GTÜ und TÜV Nord informieren auf der IAA Nfz. lesen