Verkaufsrückgang Chinesischer Automarkt mit weiterem Dämpfer im Juni

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Pkw-Verkäufe an die Endkunden gingen in China im Juni verglichen mit dem Vorjahresmonat um 8 Prozent zurück. Autos mit alternativen Antrieben legten dagegen deutlich zu.

China ist mit Abstand der wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW.(Bild:   / CC0)
China ist mit Abstand der wichtigste Einzelmarkt der deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW.
(Bild: / CC0)

Der wichtige chinesische Automarkt hat auch im Juni unter Druck gestanden. Die Verkäufe von Pkw an die Endkunden gingen im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 8 Prozent auf 1,76 Millionen Autos zurück, wie der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) am Mittwoch in Peking auf Basis vorläufiger Daten mitteilte.

Bereits in den beiden Vormonaten hatte es in der Volksrepublik im Jahresvergleich etwas weniger Verkäufe gegeben. Gegenüber dem Vormonat stieg die Zahl der Verkäufe im Juni jedoch um zwei Prozent.

Bei den alternativen Antrieben - vorwiegend Batterieelektroautos sowie Plug-in-Hybride - gab es erneut einen starken Anstieg der Verkäufe - und zwar um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 864.000 Fahrzeuge.

China gilt als Leitmarkt für die Elektromobilität. Die Regierung in Peking will mit der Förderung des Absatzes unter anderem die Luftqualität in den smoggeplagten Megacities des Landes verbessern. Zudem operieren heimische Hersteller gegenüber traditionellen westlichen und japanischen Autobauern im Elektrobereich technologisch auf Augenhöhe und sind oft günstiger.

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