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Conti-Turbolader neu im Programm bei Motair

| Autor: Jan Rosenow

Der Kölner Turboladerspezialist, Teil der Hess-Gruppe, ist nun auch autorisierter Conti-Distributeur. Der Markt ist groß: Bereits fünf Millionen Conti-Lader sind auf den Straßen.

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Neue Partner: Stefan Dötsch (links), Verkaufsleiter Independent Aftermarket bei Continental, und Andreas Solibieda, Geschäftsführer Motair Turbolader.
Neue Partner: Stefan Dötsch (links), Verkaufsleiter Independent Aftermarket bei Continental, und Andreas Solibieda, Geschäftsführer Motair Turbolader.
(Bild: Motair)

Kurzer Rückblick: Als der Vormarsch des Turboladers nach dem Dieselmarkt auch das Ottosegment erfasste, da wünschte sich vor allem der Volkswagen-Konzern dringend eine deutsche Alternative zu den marktbeherrschenden amerikanischen beziehungsweise japanischen Lieferanten Honeywell, Borg-Warner, IHI und MHI. Continental sowie das Stuttgarter Duo Bosch-Mahle stiegen daraufhin in den Turboladermarkt ein und bauten eigene Fertigungen auf.

Doch während die schwäbischen Konzerne alsbald die Lust an dieser komplexen Materie verloren und ihr Joint Venture BMTS an einen Finanzinvestor verkauften, hat sich Continental hier festgebissen und beliefert mittlerweile Ford, Volkswagen und BMW. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf die Herstellung von Ladern für Ottomotoren.

Mittlerweile sind die Produkte auf dem freien Ersatzmarkt zu haben – und zwar seit neuestem auch beim Turboladerspezialisten Motair aus Köln, einem Unternehmen der Hess-Gruppe. Die Originalersatzteile passen unter anderem in den 1,0-Liter-Dreizylinder-Motor von Ford. Stand Juni 2019 sind bereits über fünf Millionen Continental-Turbolader auf der Straße. Um die Ersatzturbolader vor Fälschungen zu schützen, wurde eigens ein Produktlabel mit den Sicherheitsmerkmalen Tesa Prio Spot und MAPP-Code kreiert.

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group