Dacia: „Wir dürfen nicht oldschool sein“

Vertriebsvorstand Christophe Mittelberger über den neuen Onlineshop

| Autor: Christoph Baeuchle

Vertriebsvorstand Christophe Mittelberger will mit dem Dacia-Onlineshop verstärkt jüngere Käufer erreichen.
Vertriebsvorstand Christophe Mittelberger will mit dem Dacia-Onlineshop verstärkt jüngere Käufer erreichen. (Bild: Renault)

Redaktion: Dacia ist ja nun mit dem Onlineshop am Start. Wie ist der Vertriebskanal angelaufen?

Christophe Mittelberger: Wir sind seit rund vier Wochen am Start, mit der Entwicklung im ersten Monat sind wir sehr zufrieden. Rund 360 Partner beteiligen sich bislang. Zwei Dinge haben uns überrascht: Zum einen bleiben die Nutzer länger auf der Seite als erwartet, im Schnitt über zwei Minuten, und zum anderen drucken Verbraucher die Angebote aus und kommen damit in den Handel.

Wurde bereits ein Fahrzeug über den Kanal verkauft?

In den ersten vier Wochen waren es zwölf Fahrzeuge.

In Großbritannien läuft der Shop seit Monaten, in Deutschland verzögerte sich der Start wegen Schwierigkeiten mit der Bezahlung. Wie kann so etwas passieren?

Die englische Lösung hat mit unserem Angebot nichts zu tun. Wir haben den Shop für Deutschland komplett neu aufgesetzt. Der Start hat sich etwas verzögert, da es mit einem Dienstleister noch Auflagen zu regeln gab.

Was erwarten Sie von dem Shop?

Dacia-Kunden sind sehr onlineaffin. Durch den weiteren Absatzkanal versprechen wir uns zusätzliche Verkäufe. Für uns ist der Dacia-Shop ein weiterer Hebel, damit die Händler Fahrzeuge verkaufen können.

Was macht den Shop für Kunden interessant?

Wir dürfen nicht oldschool sein. Es gibt Kunden, denen ist es lieber, online unterwegs zu sein, als ins Autohaus zu gehen. Die müssen wir abholen. Diese digitalen Kunden kommunizieren stark vom Sofa aus.

Sind das nur Dacia-Kunden, oder gibt es diese Kunden auch bei Renault?

Ich glaube, diese Kunden gibt es bei jeder Marke.

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