Ein weiteres Reizthema betraf kostenpflichtige „Updates“ für ein Testgerät. Da es derzeit keine neuen Fahrzeuge bei der Marke gibt und damit auch keine neuen technischen Daten eingespielt werden müssen, erhebe der Importeur nach Darstellung des Händlerverbands nun eine Art Lizenzgebühr in Höhe von knapp 500 Euro, die Daihatsu zudem per Abbuchungsverfahren einziehe.
Angesichts des desaströsen Neuzulassungsergebnisses zu Jahresbeginn – im Januar und Februar wurden gerade mal 833 Daihatsu-Modelle neu zugelassen (Vorjahreszeitraum: 3020) – mahnten die Händler eine größere zentrale Unterstützung in Sachen Werbung an. Für dieses Jahr sei jedoch vom Importeur lediglich Plakatwerbung eingeplant worden und auch die Werbekostenzuschüsse würden nur bei zuvor nachgewiesenen Ausgaben durch die Händler gewährt, so Auchter.
Udo Auchter wiedergewählt
Rechtsanwalt Peter Bühner brachte für die Händler das Thema Kurzarbeit auf den Punkt und erläuterte gut verständlich, wie das Instrument zur Bewältigung der derzeit schwierigen Branchenlage einzusetzen ist.
Schließlich standen auch die Neuwahlen des Verbandsvorstands in Willingen an. Das Führungsgremium der Interessensvertretung wurde mit Udo Auchter an der Spitze nahezu einstimmig wiedergewählt. Hinzu kam Holger Lass aus Hamburg als neuer Beisitzer.
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